Eintracht Frankfurt kämpft um Europapokal-Platz
Eintracht Frankfurt steht vor einer entscheidenden Phase im Kampf um den Europapokal. Allerdings muss sich die SGE in den letzten drei Bundesliga-Spielen auch um ihre Torhüter sorgen.
Vor fast einem Jahr feierte Eintracht Frankfurt den dritten Platz in der Bundesliga und damit die direkte Qualifikation für die Champions League. Die Erwartungen für die Saison 2025/26 waren hoch, konnten jedoch nicht erfüllt werden. Mit drei verbleibenden Runden in der aktuellen Spielzeit kämpft die SGE nun um den siebten Platz. Im direkten Duell mit dem SC Freiburg ist jeder Fehler entscheidend, da beide Teams punktgleich ins Saisonfinale gehen.
Nachdem der SC Freiburg zuletzt mit 0:4 gegen Borussia Dortmund verloren hat, ist die SGE nun in einer besseren Position, um das Erreichen der Conference League zu sichern. Doch zunächst muss Frankfurt gegen den HSV und Dortmund Stuttgart bestehen – ein anspruchsvolles Restprogramm liegt vor ihnen.
Eine stabile Defensive, einschließlich eines verlässlichen Torhüters, wäre für das Team besonders vorteilhaft. In dieser Saison war die Position des Torhüters bei Eintracht Frankfurt jedoch stark umkämpft. Kaua Santos und Michael Zetterer lieferten sich einen intensiven Wettkampf, wobei insbesondere die Fehler des Brasilianers zu unvorhergesehenen Wechseln führten. Eine Verletzung von Santos sorgte vor einigen Wochen dafür, dass Zetterer seinen Stammplatz zurückerobern konnte.
Zuletzt wurde bekannt, dass Ersatztorhüter Jens Grahl verletzt ist und in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Dies stellte zunächst kein gravierendes Problem dar. Doch am Mittwoch erschien Michael Zetterer bei bestem Wetter nicht zum Teamtraining, da ihn eine Erkältung außer Gefecht setzte. Wie lange er ausfallen wird, ist derzeit unklar.
Es könnte also sein, dass der 30-Jährige am kommenden Samstag gegen den Hamburger SV fehlt. Wer wird dann zwischen den Pfosten stehen, wenn Jens Grahl definitiv ausfällt? Möglicherweise hofft die SGE darauf, dass Kaua Santos früher als erwartet wieder einsatzbereit ist. Der Klub ging ursprünglich davon aus, dass der Brasilianer in dieser Runde nicht mehr spielen würde.
Überraschenderweise wurde Santos zuletzt beim Training mit seinen Teamkollegen gesichtet. Ob er seinen Innenbandanriss im Knie bereits vollständig auskuriert hat, bleibt abzuwarten. Sollte Trainer Albert Riera sich gegen das Risiko entscheiden, stehen die Youngster Amil Šiljević und Yurij Obert bereit – und das ausgerechnet im Saisonfinale, wo der siebte Platz auf dem Spiel steht.