Eintracht Frankfurt plant Umstrukturierungen in der Abwehr

Eintracht Frankfurt plant Umstrukturierungen in der Abwehr

Eintracht Frankfurt steht vor bedeutenden Veränderungen in der Abwehr. Am vergangenen Freitag berichtete das Fußball-Portal Absolut Fussball über das neu entflammte Interesse der Hessen an Ko Itakura. Transferexperte Sacha Tavolieri bestätigte in der Nacht von Montag auf Dienstag, dass Eintracht Frankfurt einen Wechsel des Japaners zu Ajax Amsterdam verhindern und selbst aktiv werden möchte.

Der Brasilianer Tuta hat das Team bereits verlassen und wechselt für 15 Millionen Euro zu Al-Duhail nach Katar. Ursprünglich war geplant, den 26-Jährigen ohne Ersatz ziehen zu lassen, jedoch haben sich die Umstände offenbar geändert. Es wird zunehmend klar, warum Sportvorstand Markus Krösche nach Itakura Ausschau hält.

Aurèle Amenda konnte Trainer Dino Toppmöller offenbar nicht vollständig überzeugen. Der 22-Jährige benötigt nach einem Jahr voller Verletzungen dringend Spielpraxis. In der Abwehr gibt es für ihn kaum eine Chance, sich gegen das etablierte Duo Robin Koch und Arthur Theate durchzusetzen, während Nnamdi Collins, der in der vergangenen Saison stark aufspielte, ebenfalls in der Favoritenrolle ist.

Diese Situation ist besonders frustrierend für Amenda, der als Nationalspieler anerkannt ist und bereits auf Vereinssuche ist. Berichten zufolge zeigt der FC Turin Interesse an ihm, wobei eine Ablösesumme von etwa elf Millionen Euro im Raum steht. Eintracht Frankfurt hatte im Sommer 2024 rund neun Millionen Euro an YB Bern überwiesen. Eine Leihe wird in diesem Fall nicht angestrebt.

Angesichts der Dreifachbelastung durch Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal benötigt die Eintracht eine qualitativ breite Mannschaft. In der Abwehr werden Veränderungen in der Regel nur bei Verletzungen oder Sperren vorgenommen. Ein erfahrener und vielseitig einsetzbarer Spieler wie Ko Itakura könnte in solchen Situationen wertvolle Stabilität bieten. Erfahrung scheint in diesem Transferfenster ein entscheidender Faktor zu sein.

Das Transferkarussell bei Eintracht Frankfurt dreht sich weiter und das daraus resultierende Puzzle nimmt allmählich Gestalt an. Koch und Theate als etablierte Spieler, Collins, der weiterhin gefördert wird, und ein Spieler der Qualität von Itakura, idealerweise erfahren und flexibel, würden den Konkurrenzkampf intensivieren und die Qualität im Training steigern.

Die Umstrukturierungen schreiten voran. Wird es Krösche gelingen, sich im Wettstreit um Itakura gegen Ajax durchzusetzen? Anstatt sich auf ein Bietergefecht einzulassen, wird Krösche vermutlich als Überzeugungstäter auftreten. Die Entscheidung liegt nun bei Itakura: Wird er die Tür öffnen oder wird Krösche einen Plan B aus der Schublade ziehen?

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