Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Albert Riera

Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Albert Riera

Am Sonntag hat Eintracht Frankfurt seinen umstrittenen Trainer Albert Riera entlassen. Nur einen Tag später feierte der Spanier ein besonderes Jubiläum.

Frankfurt – Die Ära von Albert Riera an der Seitenlinie von Eintracht Frankfurt ist beendet. Anfang Februar übernahm der Spanier die Verantwortung für die SGE in einer Krisensituation. In den dreieinhalb Monaten seiner Amtszeit als Cheftrainer konnte er jedoch kaum Lösungen für die bestehenden Probleme anbieten und sorgte stattdessen für zusätzliche Unruhe. Neben Konflikten mit Fans und Medien kam es in seinen letzten Tagen auch zu Spannungen mit Spieler Jonathan Burkardt.

Nach dem enttäuschenden Saisonfinale, in dem Frankfurt nur ein 2:2-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart erzielte und aufgrund eines Sieges von Freiburg im Parallelspiel die Qualifikation für internationale Wettbewerbe verpasste, zog die Vereinsführung die Notbremse. Jetzt sind die Verantwortlichen der SGE, unter der Leitung von Sportvorstand Markus Krösche, gefordert, schnell einen Nachfolger zu finden, der das Ruder über den Sommer herumreißen kann.

Während die SGE nach den turbulenten Wochen zum Ende der Saison noch nicht zur Ruhe gekommen ist, überraschte Albert Riera mit einer Aktion in den sozialen Medien. Auf Instagram feierte der 44-Jährige mit einem speziellen Post sein 200. Spiel als Cheftrainer im Profifußball. Dass dieses 200. Spiel unmittelbar vor seiner Entlassung stattfand, erwähnte der Trainer jedoch nicht.

In seinem Posting schrieb er: „Mehr als die Hälfte der Spiele gewonnen (107 Spiele)“, und fügte eine Aufschlüsselung der Partien pro Verein hinzu, bei denen er an der Seitenlinie stand. „Und drei Trophäen. Fortsetzung folgt …“, schloss er in Anspielung auf seine bisherigen Titelgewinne mit NK Olimpija Ljubljana (Meister und Pokalsieger) sowie NK Celje (Pokalsieger) in Slowenien.

Bei Eintracht Frankfurt bestritt Riera in seiner kurzen Amtszeit lediglich 14 Spiele, was nur sieben Prozent seiner gesamten Karriere als Cheftrainer ausmacht. In der Mainmetropole wird der Spanier so bald nicht vermisst werden. Beim letzten Spiel präsentierten die enttäuschten Fans sogar ein Banner mit der Aufschrift „Danke für Nichts, Alberto“.

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