Eintracht Frankfurt unterliegt Liverpool in der Champions League

Eintracht Frankfurt unterliegt Liverpool in der Champions League

Eintracht Frankfurt konnte auch gegen den FC Liverpool seine defensive Schwäche nicht überwinden. Dennoch gab es für einen DFB-Star einen Lichtblick.

Frankfurt – Am Mittwochabend gelang es Eintracht Frankfurt lediglich für eine gute halbe Stunde, den FC Liverpool in Schach zu halten. Der englische Spitzenverein trat in der Champions League in Südhessen an und stellte mit einem souveränen 5:1 (3:1)-Erfolg eindrucksvoll seine Favoritenrolle unter Beweis. Für die Bundesliga-Mannschaft wurden alte Wunden sofort wieder aufgerissen.

In den letzten sechs Pflichtspielen musste die SGE nun unglaubliche 23 Gegentore hinnehmen, während der Angriff der „Reds“ um Rückkehrer Hugo Ekitiké und DFB-Star Florian Wirtz die Defensive der Adler mühelos überwand. Ekitiké erzielte an seinem ehemaligen Wirkungsort den Ausgleich zum 1:1, während Wirtz in der zweiten Halbzeit die Tore zum 4:1 (Cody Gakpo) und 5:1 (Dominik Szoboszlai) vorbereitete. Die weiteren Tore erzielten Virgil van Dijk und Ibrahima Konaté.

Aus deutscher Sicht gab es jedoch einen positiven Aspekt: Wirtz beendete mit seinen beiden Vorlagen eine Serie von zehn Spielen ohne Torbeteiligung bei Liverpool. Der 22-Jährige war in seinen ersten Monaten auf der Insel verstärkter Kritik ausgesetzt und wurde in den letzten Wochen mehrfach auf die Ersatzbank gesetzt.

Umso erleichterter zeigte sich Wirtz nach dem Spiel, dass er seine Durststrecke endlich beendet hatte. „Eindeutiges Spiel, eindeutiges Ergebnis. Wir haben unsere Sache heute gut gemacht“, äußerte sich Wirtz nach dem Spiel am DAZN-Mikrofon. „Wir sind nicht gut gestartet, aber haben uns dann nochmal zusammengerafft und das Spiel gedreht.“

Auch mit seiner eigenen Leistung war der Dribbelkünstler zufrieden. „Ich weiß, dass ich noch viel, viel mehr kann. Die zweite Halbzeit war schon ganz gut – von allen, aber auch“, analysierte Wirtz. „Deswegen bin ich zufrieden, dass wir heute gewonnen haben und ich endlich mal eine Torbeteiligung habe.“

Cheftrainer Arne Slot freute sich ebenfalls für seinen Schützling, den er zuletzt immer wieder in Schutz genommen hatte. Wirtz sei „einer der besten Spieler, die man haben kann“, sagte der Niederländer und zeigte sich erfreut über die beiden Assists. „Die helfen ihm, das gibt ihm Energie.“ Ob der Knoten für Wirtz jetzt endlich geplatzt ist, bleibt abzuwarten und wird die kommenden Wochen zeigen.

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