Eintracht Frankfurt verpflichtet Noel Aseko mit Unterstützung von Vincent Kompany

Eintracht Frankfurt verpflichtet Noel Aseko mit Unterstützung von Vincent Kompany

Eintracht Frankfurt hat mit Noel Aseko kürzlich seinen ersten bedeutenden Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Der defensive Mittelfeldspieler wurde für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro vom FC Bayern München verpflichtet, was für die Eintracht eine beachtliche Investition darstellt. Aseko's Entscheidung, in die Main-Metropole zu wechseln, ist wohl auch Vincent Kompany zu verdanken, dem Trainer von Bayern.

„Warum Eintracht und nicht Bayern? Ich habe intensiv mit dem Trainer und dem Vorstand kommuniziert“, erklärte Aseko und gab weitere Einblicke: „Wir hatten gute Gespräche sowohl mit Frankfurt als auch mit Bayern. Der Trainer führte ein ehrliches Gespräch mit mir, und ich war ebenfalls offen zu ihm, was letztendlich zu meinem Wechsel zur Eintracht führte. Ich hatte gute Gespräche mit dem Trainer von Bayern.“

Trotz der Überzeugung des deutschen Rekordmeisters von Asekos Fähigkeiten hatte der 20-Jährige in seiner Position keine Aussicht auf regelmäßige Einsätze. Auch wenn er nie die Möglichkeit bekam, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen, wurde er knapp ein halbes Jahr nach Kompanys Ankunft an Hannover 96 ausgeliehen, wo er die letzten anderthalb Jahre verbrachte.

Ein Einsatz für die Profis des FC Bayern blieb ihm verwehrt. Umso mehr freut man sich in Frankfurt, dass sich das Mittelfeldtalent für die Eintracht entschieden hat. „Wir sind überzeugt, dass Noel seine Stärken in unserem Trainerteam und in unserem sportlichen Umfeld auch in der Bundesliga voll entfalten kann“, äußerte sich Markus Krösche begeistert über den Neuzugang.

Auch Eintrachts neuer Trainer Adi Hütter lobte Aseko und betonte, dass er gut zur Spielweise der Eintracht passe. Für Aseko war neben dem Gespräch mit Kompany die von Eintracht aufgezeigte Perspektive entscheidend. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an sehr offen und respektvoll, und mir wurde ein klarer Plan für meine weitere Entwicklung präsentiert“, betonte er.

Diese Perspektive passt zu Asekos Vorstellungen, denn der gebürtige Berliner verfolgt einen klaren Karriereplan, der ihm, so hofft er, eines Tages das Debüt in der Nationalmannschaft ermöglichen wird. „Ich glaube, jeder möchte eines Tages für die A-Nationalmannschaft spielen. Das sollte natürlich auch mein Ziel sein. Warum nicht? Ich würde lügen, wenn ich sagen würde: ‚Nein‘“, formulierte er sein ehrgeiziges Ziel.

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