Eintracht Frankfurt zeigt Interesse an Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg
Eintracht Frankfurt bereitet sich auf die kommende Saison vor und zeigt Interesse an einem Stürmer des VfL Wolfsburg.
Frankfurt – Der Transfersommer nimmt Fahrt auf, und Eintracht Frankfurt könnte dabei eine überraschende Hauptrolle spielen. Laut einem Bericht des kicker hat die SGE Interesse an Dzenan Pejcinovic, einem 21-jährigen Stürmer des VfL Wolfsburg. Pejcinovic gehört zu den gefragtesten Angreifern auf dem deutschen Transfermarkt und könnte den abstiegsbedrohten Wolfsburgern in dieser Sommerpause verloren gehen.
In der vergangenen Saison hat Pejcinovic eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. In 34 Pflichtspielen erzielte der Linksfuß zwölf Tore für den VfL Wolfsburg – eine bemerkenswerte Leistung, insbesondere angesichts der schwachen Gesamtbilanz der Wolfsburger, die letztlich den Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen mussten. Während der Verein sportlich einen Rückschlag erlebte, war Pejcinovic einer der wenigen Lichtblicke im Wolfsburger Kader. Daher ist das Interesse anderer Vereine mehr als nachvollziehbar.
Neben Eintracht Frankfurt haben laut kicker auch Bayer 04 Leverkusen und der SC Freiburg ihr Interesse an dem deutschen U21-Nationalspieler bekundet. Darüber hinaus hat sich Benfica Lissabon aus dem Ausland in den Kreis der Interessenten eingereiht. Trotz des internationalen Interesses wird berichtet, dass Pejcinovic einen Verbleib in Deutschland bevorzugt.
Ein solcher Transfer würde für Eintracht Frankfurt sportlich durchaus Sinn ergeben. Die Hessen sind stets auf der Suche nach entwicklungsfähigen, deutschen Talenten, die gleichzeitig sofort einen Mehrwert bieten können. Pejcinovic bringt genau diese Kombination mit: Er ist jung, torgefährlich und hat bereits Erfahrung auf Bundesliga-Niveau gesammelt. Trotz seines jungen Alters hat er bewiesen, dass er auch unter Druck liefern kann.
Allerdings dürfte der Preis für den Angreifer kein Schnäppchen werden. Laut kicker benötigt der VfL Wolfsburg ein außergewöhnliches Angebot, um den Spieler ziehen zu lassen – dieses müsste bereits „weit über 20 Millionen Euro“ liegen. Der Klub ist sich bewusst, dass er mit Pejcinovic eines seiner wertvollsten Assets halten oder teuer verkaufen kann. Trotz des Abstiegs in die 2. Bundesliga hat Wolfsburg somit eine starke Verhandlungsposition.