Eintracht Frankfurts Jean-Matteo Bahoya im Fokus europäischer Top-Klubs

Eintracht Frankfurts Jean-Matteo Bahoya im Fokus europäischer Top-Klubs

Die Spekulationen über einen möglichen Abgang von Jean-Matteo Bahoya bei Eintracht Frankfurt nehmen immer konkretere Formen an. Mehrere Premier-League-Klubs haben ein besonderes Interesse an dem Flügelspieler entwickelt.

In Frankfurt scheint sich der Knoten für Bahoya endlich gelöst zu haben. In den letzten vier Spielen, von denen er dreimal über die volle Spielzeit auf dem Platz stand, hat er zwei Tore vorbereitet und einmal selbst getroffen. Unter Trainer Albert Riera hat er bereits die gleiche Anzahl an Torbeteiligungen erreicht wie zuvor in 17 Bundesliga-Spielen unter Dino Toppmöller in der Saison 2025/26.

Dieses Leistungssteigerung blieb auch den Scouts nicht verborgen. Laut Informationen von Absolut Eintracht haben in den letzten sechs Monaten zahlreiche Talentscouts verschiedener Premier-League-Klubs Bahoya intensiv beobachtet. Manchester United sowie weitere englische Spitzenklubs haben den Franzosen im Blick und könnten im kommenden Sommer ein Angebot unterbreiten.

Zusätzlich weckt Bahoya auch in seiner Heimat Begehrlichkeiten, insbesondere bei Olympique Marseille und AS Monaco, sowie bei RB Leipzig in der Bundesliga. Bereits im vergangenen Sommer war sein Abgang ein ernsthaftes Thema, als Eintrachts Sportvorstand Markus Krösche ein Angebot in Höhe von 70 Millionen Euro aus Saudi-Arabien vorlag, das jedoch abgelehnt wurde. Absolut Eintracht berichtete exklusiv darüber.

Im Winter gab es erneut Angebote aus dem Wüstenstaat, doch die Eintracht blieb standhaft, da man in Bahoya das Potenzial sieht, zu einem Spieler zu reifen, dessen Marktwert mindestens 80 Millionen Euro erreichen könnte. Aktuell wird er mit 25 Millionen Euro bewertet, doch sollte er seine Leistung unter Riera konstant halten, könnte ein finanzstarker Klub aus England durchaus bereit sein, tief in die Tasche zu greifen.

Bahoyas Vertrag in Frankfurt ist bis 2029 gültig, was bedeutet, dass Krösche und sein Team keinen Verkaufsdruck haben. Sollte jedoch ein Angebot eingehen, das dem saudischen Angebot aus dem letzten Sommer nahekommt, könnte der 45-Jährige ins Grübeln kommen. Immerhin zahlte die Eintracht 2024 lediglich acht Millionen Euro für ihn und könnte somit ein erhebliches Transferplus erzielen. Zunächst muss Bahoya allerdings weiterhin auf hohem Niveau abliefern.

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