Emma Aicher feiert Medaillenerfolge und zeigt ihre Begeisterung für den FC Bayern

Emma Aicher feiert Medaillenerfolge und zeigt ihre Begeisterung für den FC Bayern

Eine deutsche Medaillensammlerin feiert zusammen mit ihren Kollegen die bisher gewonnenen Olympia-Medaillen und gesteht ihre Leidenschaft für den FC Bayern.

Cortina d'Ampezzo – Olympia ist nicht nur ein Schaulaufen sportlicher Höchstleistungen, sondern auch ein Ort, an dem Athleten abseits des Trubels ihre persönlichen Seiten zeigen. So geschah es bei Emma Aicher, der 22-jährigen deutschen Medaillengewinnerin, die in Cortina d’Ampezzo für eine Überraschung sorgte. Bekannt für ihre eher introvertierte Art, präsentierte sich Aicher während einer ausgelassenen Feier im Deutschen Haus von einer ganz anderen Seite.

Nach ihrem beeindruckenden Erfolg mit der Silbermedaille in der Abfahrt holte Aicher auch in der Team-Kombination zusammen mit Kira Weidle-Winkelmann Silber. Dies feierten die beiden unter anderem mit der Gold-Rodlerin Julia Taubitz, die nach ihrem Triumph verkündet hatte: „Das war das letzte Wasser, ab jetzt gibt’s nur noch Aperol.“ Entsprechend frenetisch verlief die anschließende Party.

Obwohl Taubitz mit ihrer Goldmedaille der Star der Veranstaltung sein sollte, zog Aicher mit einer unerwarteten Darbietung die Aufmerksamkeit auf sich. Inmitten der Feierlichkeiten, begleitet von alpenländischer Live-Volksmusik, offenbarte Aicher ihre Leidenschaft als Bayern-Fan, als auf ihren Wunsch plötzlich der Song „Stern des Südens“ ertönte.

Mit erhobenen Armen und voller Inbrunst sang sie die Hymne des FC Bayern mit. Diese Szene, ein Kontrast zu ihrer sonst zurückhaltenden Art, zeigte eine neue, offenere Seite der Athletin und unterstrich ihre Freude über die gewonnenen Medaillen. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits nach 1 Uhr nachts; Aicher tanzte mittlerweile in einer Österreich-Jacke, während Taubitz die Feier längst verlassen hatte.

Die Party im Deutschen Haus, die neben den deutschen Athleten unter anderem von Felix Loch, der Kombinations-Olympiasiegerin Katharina Huber, Rodel-Legende Georg Hackl und Bergsteiger Thomas Huber besucht wurde, ging bis in die frühen Morgenstunden. Aicher verschwand gegen 2:30 Uhr ohne große Verabschiedung – etwa eine halbe Stunde, bevor sich die Feier auflöste, als eine der Letzten.

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