England bereitet sich auf die WM 2026 vor
Bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft strebt England nach dem lang ersehnten Titel. Die Vorbereitung auf das Turnier verläuft jedoch alles andere als reibungslos.
Florida – Kuriose Szenen im WM-Trainingslager der englischen Nationalmannschaft: Nur eine Woche vor dem ersten Gruppenspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Kroatien wird das Training der von Ex-Bayern-Coach Thomas Tuchel geleiteten „Three Lions“ von einem Erdbeben überschattet.
Die Mannschaft bereitet sich derzeit in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida auf das Turnier vor. Dort waren die Auswirkungen eines Erdbebens zu spüren, dessen Epizentrum nach Angaben lokaler Medien vor der Küste Kubas lag. Die Stärke des Bebens wurde mit 6,1 angegeben. Verletzte oder größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.
Besonders betroffen war offenbar die Region um Orlando. Dort bestreitet England am Mittwoch gegen Costa Rica seine Generalprobe für die Weltmeisterschaft. Medienberichten zufolge wurden mehrere Gebäude vorsorglich evakuiert. Auch Besucher des Freizeitparks Disney World sollen die Erschütterungen gespürt haben.
Nach dem Spiel gegen Costa Rica wird Harry Kane & Co. die Region jedoch verlassen und nach Kansas City reisen, wo das Team sein Camp für das gesamte Turnier beziehen wird. Trotz der ungewöhnlichen Umstände ihrer Vorbereitung lassen sich die Engländer nicht aus der Ruhe bringen. Nach einer makellosen WM-Qualifikation zählen die „Three Lions“ auch in diesem Jahr zu den Favoriten auf den Titel.
Der langersehnte Traum vom zweiten WM-Titel soll unter Thomas Tuchel endlich Wirklichkeit werden. England wurde bisher nur einmal Weltmeister – im Jahr 1966 im eigenen Land. Seitdem warten die „Three Lions“ auf einen weiteren Triumph. Bei der Weltmeisterschaft 2022 war im Viertelfinale gegen Frankreich Endstation.
In diesem Jahr trifft England in Gruppe L auf Kroatien, Ghana und Panama. Die Vorbereitung verlief bisher nicht optimal: Von den letzten drei Spielen gewann die Tuchel-Elf lediglich das Duell gegen WM-Teilnehmer Neuseeland (1:0), während es zuvor eine 0:1-Niederlage gegen Japan und ein 1:1-Remis gegen Uruguay setzte.