England trifft im WM-Sechzehntelfinale auf Kongo

England trifft im WM-Sechzehntelfinale auf Kongo

Die englische Nationalmannschaft steht vor ihrem WM-Sechzehntelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo. Kann der Weltmeister von 1966 seiner Favoritenrolle gerecht werden? Verfolgen Sie die Partie im Liveticker.

Im Vorfeld der letzten Sechzehntelfinalspiele der WM 2026, die im vollständigen Spielplan zu finden sind, hat die englische Nationalmannschaft am Mittwochabend die Chance, sich für die Runde der besten Acht zu qualifizieren. Der Gegner ist die Demokratische Republik Kongo. Die Three Lions sind klar favorisiert, müssen jedoch bedenken, dass bereits zwei Topteams, Deutschland und die Niederlande, ausgeschieden sind.

In der Vorrunde der Gruppe L sammelten die Engländer gegen Kroatien (4:2), Ghana (0:0) und Panama (2:0) insgesamt sieben Punkte. Während zwei solide, aber nicht gerade spektakuläre Auftritte zu verzeichnen waren, gab es auch ein Schützenfest. Das Team scheint also in der Lage zu sein, zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter zu zeigen. Am Mittwoch zählt in erster Linie das Weiterkommen; selbst ein 1:0 würde die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gerne mitnehmen.

Der ehemalige Kapitän von Manchester United, Roy Keane, äußerte Bedenken, dass die Engländer gegen Kongo in Schwierigkeiten geraten könnten. Im Gespräch mit dem Radiosender ITV während des Panama-Spiels bemerkte er: „Sie haben Schwierigkeiten, es fehlt an der Intensität. Wenn man gegen ein Team mit weniger Qualität spielt, wird man auf deren Niveau heruntergezogen. Das scheint England passiert zu sein.“

Keane fügte hinzu: „Es ist, als würde man Schottland anschauen. Ein echter Mangel an Qualität. So schlecht.“ Der afrikanische Gegner hat sich natürlich Hoffnungen auf eine Überraschung gemacht. Kongo spielte in Gruppe K 1:1 gegen Portugal, verlor jedoch 0:1 gegen Kolumbien. Im entscheidenden Duell gegen Usbekistan sicherte sich Kongo einen 3:1-Sieg.

Die Mannschaft, die auf Platz 46 der Welt steht, scheut sich nicht vor großen Namen und gibt immer 100 Prozent. Übrigens haben Kongo und England noch nie gegeneinander gespielt. Die Tatsache, dass die Three Lions zuletzt in der Offensive Schwierigkeiten hatten, könnte dem Außenseiter zugutekommen. Je länger der Underdog das 0:0 hält, desto nervöser wird der selbsternannte Titelanwärter.

Nach dem peinlichen Ausscheiden der deutschen Mannschaft gegen Paraguay und dem KO der Niederlande gegen Marokko will England nicht die dritte Überraschung des Turniers werden. Besonders Harry Kane, der erfolgreichste Engländer bei Weltmeisterschaften mit elf Toren, möchte verhindern, dass es zu einem unglücklichen Auftritt kommt.

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