Wenger sieht England und Frankreich als WM-Favoriten 2026
Er gilt als einer der erfolgreichsten Trainer aller Zeiten. Seine Prognose für die WM 2026 wird deutsche Fans jedoch nicht erfreuen. Das sind seine Favoriten.
Washington D.C. – Einer der einflussreichsten Fußballexperten der letzten Jahrzehnte hat seine Einschätzung zur Weltmeisterschaft 2026 abgegeben. Während viele Nationen Hoffnungen auf den Titel hegen, sieht diese Trainerlegende vor allem zwei Teams ganz vorne. Überraschenderweise gehört Deutschland nicht dazu.
Für Arsène Wenger gehören die Engländer zu den Topanwärtern auf die begehrte Trophäe. Nach dem verlorenen EM-Finale 2024 gegen Spanien und dem anschließenden Trainerwechsel von Gareth Southgate zu Thomas Tuchel haben die Three Lions einen beeindruckenden Aufschwung erlebt. Acht Spiele, acht Siege, kein einziges Gegentor – eine makellose Qualifikationsphase.
„England ist einer der Favoriten. Sie sind immer nah am Triumph. Und sie müssen jetzt den letzten Schritt machen. Sie haben die Qualität, um zu gewinnen“, wird der ehemalige Arsenal-Trainer in einem Bericht der Sport Bild zitiert. Trotz dieser positiven Entwicklung sieht Wenger eine Nation noch etwas stärker für 2026: Frankreich. Laut Wenger besitzt „Les Bleus“ die möglicherweise gefährlichste Offensive der Welt.
„Wenn ich so objektiv wie möglich bin, ist Frankreich der Super-Favorit. Aus einem Grund: Sie haben mehr Weltklasse-Stürmer als jedes andere Land“, betonte der heutige FIFA-Direktor für globale Fußballförderung. Besonders beeindruckend ist für ihn die Tiefe des französischen Kaders: „Diese Bank und diese Qualität werden den Unterschied machen.“ England und Frankreich könnten die DFB-Elf auf dem Weg zum Titel also ausstechen.
Frankreichs Angriffsreihe liest sich wie eine zukünftige Legendenaufstellung. Kylian Mbappé (Real Madrid), Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain), Marcus Thuram (Inter Mailand), Randal Kolo Muani (Tottenham Hotspur), Désiré Doué (Paris Saint-Germain) und Hugo Ekitike (FC Liverpool) gehören zu den besten Angreifern ihrer Generation.
Für den 76-jährigen Wenger ist das ein Luxus, der im Turnier entscheidend sein könnte. England und Frankreich gehen als Gruppenfavoriten ins Turnier, ein direktes Duell wäre dadurch erst im Finale möglich. Arsène Wengers Fazit fällt eindeutig aus: „England ist reif – aber Frankreich ist noch eine Stufe darüber.“