England und die Konkurrenz in Gruppe L der WM 2026

England und die Konkurrenz in Gruppe L der WM 2026

In der Gruppe L der WM 2026 nimmt England eine führende Rolle ein, doch angesichts der starken Konkurrenz sollten sie sich nicht zu sicher fühlen.

Toronto – Die Fußball-Weltmeisterschaft ist das größte Sportereignis des Jahres. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli treten die besten Mannschaften der Welt in Kanada, Mexiko und den USA um den begehrten goldenen Pokal an. Die Organisatoren stehen vor einer großen Herausforderung, da in diesem Jahr erstmals 48 Teams teilnehmen werden, anstatt der gewohnten 32.

In Gruppe L treffen England, Kroatien, Ghana und Panama aufeinander. Die Teams müssen sich auf zahlreiche Reisen einstellen, da die sechs Spiele in fünf verschiedenen Stadien ausgetragen werden: im BMO Field in Toronto, im AT&T Stadium in Arlington, im MetLife Stadium in East Rutherford, im Gillette Stadium in Foxborough und im Lincoln Financial Field in Philadelphia. England startet sein WM-Turnier in Arlington und reist anschließend nach Foxborough und East Rutherford. Auch Kroatien und Ghana müssen für ihre Spiele in verschiedene Stadien reisen, während Panama zweimal in Toronto spielt.

England hat sich mit einer makellosen Bilanz für die Weltmeisterschaft qualifiziert. In acht Spielen erzielte das Team unter Nationaltrainer Thomas Tuchel acht Siege und kassierte kein einziges Gegentor. Dennoch ist die Stimmung im Mutterland des Fußballs nach den Testspielen gegen Uruguay (1:1) und Japan (0:1) eher gedämpft. Der Druck auf Tuchel wächst, mit seinem Staraufgebot, zu dem Harry Kane, Jude Bellingham, Declan Rice und Bukayo Saka gehören, erfolgreich abzuschneiden.

Kroatien hat ebenfalls souverän die WM-Qualifikation gemeistert, mit nur einem kleinen Makel: einem 0:0 gegen Tschechien. Die Mannschaft von Zlatko Dalić könnte sich nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der EM erneut als Favoritenschreck positionieren. Luka Modrić bleibt der zentrale Spieler im Mittelfeld, während die Hoffnungen in der Offensive auf Andrej Kramarić von der TSG Hoffenheim ruhen.

Ghana musste sich keine Sorgen um die WM-Teilnahme machen und gewann ihre Qualifikationsgruppe mit klarem Vorsprung. Vor dem Turnier sorgte jedoch die Entlassung von Nationaltrainer Otto Addo nach der 1:2-Niederlage gegen Deutschland für Aufregung. Sein Nachfolger, Carlos Queiroz, steht vor der Herausforderung, das Team schnell zu einer Einheit zu formen und die vier Niederlagen aus den Köpfen zu bekommen. Der Star der Mannschaft ist der Flügelflitzer Antoine Semenyo, der bei Manchester City spielt.

Der Underdog in Gruppe L ist Panama, das nach 2018 zum zweiten Mal an einer WM-Endrunde teilnimmt. In der Qualifikation blieb das mittelamerikanische Land ungeschlagen, weder in der zweiten noch in der dritten Runde gab es eine Niederlage. Obwohl die Mannschaft von Trainer Thomas Christiansen diese Serie wahrscheinlich nicht fortsetzen kann, zielt sie darauf ab, den ersten Punkt in ihrer WM-Geschichte zu ergattern.

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