FC Augsburg sucht neuen Trainer nach Wagner-Trennung

FC Augsburg sucht neuen Trainer nach Wagner-Trennung

Nach einem schwachen Saisonstart und mangelnder Weiterentwicklung hat sich der FC Augsburg kürzlich von Trainer Sandro Wagner getrennt. Die Vereinsführung hat bereits einen Plan für die Zukunft skizziert.

Manuel Baum hat interimistisch die Leitung übernommen und wird auch das letzte Spiel vor der Winterpause coachen. Parallel dazu läuft die Suche nach einem neuen Cheftrainer auf Hochtouren. Der FC Augsburg strebt an, noch in diesem Jahr einen neuen Trainer vorzustellen, der die Wende herbeiführen soll.

Bereits mehrere Kandidaten wurden mit dem Verein in Verbindung gebracht, doch zwei Namen scheinen nun besonders im Fokus der Verantwortlichen zu stehen, wie die BILD berichtet.

Die beiden favorisierten Trainer sind Ralph Hasenhüttl und Pellegrino Matarazzo. Der Österreicher Hasenhüttl war zuletzt von März 2024 bis Mai 2025 bei Wolfsburg tätig, zuvor trainierte er Leipzig von Juli 2016 bis Mai 2018 und Southampton in der Premier League von Dezember 2018 bis November 2022. Er ist bekannt für seinen Pressing-Stil, hatte jedoch immer wieder defensiv Probleme, unabhängig von seiner Station.

Pellegrino Matarazzo hingegen war in der Vergangenheit Trainer der TSG Hoffenheim (Februar 2023 bis November 2024) und des VfB Stuttgart (Dezember 2019 bis Oktober 2022). Er wird auch von Real Sociedad in Spaniens La Liga beobachtet, was Augsburg möglicherweise in eine schwierige Position bringen könnte, sollte er dort in die engere Auswahl gelangen.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Augsburg plant, mit beiden Kandidaten intensive Gespräche zu führen, um eine Entscheidung zu treffen, wer von ihnen derzeit bevorzugt wird. Die Verantwortlichen legen großen Wert darauf, dass der aktive Fußballstil, den Sandro Wagner im Sommer eingeführt hat, fortgeführt wird. Auch die Förderung junger Spieler soll weiterhin im Fokus stehen, was theoretisch eher für Matarazzo spricht. Man darf gespannt sein, was die nächsten Tage bringen werden. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit neunzigplus.de/)

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