FC Bayern: Minjae Kim im Fokus italienischer Topclubs

FC Bayern: Minjae Kim im Fokus italienischer Topclubs

Minjae Kim hat beim FC Bayern einen Vertrag bis 2028. Dennoch zeigen italienische Topclubs wie Juventus Turin und AC Milan Interesse an dem Verteidiger.

München - Steht der FC Bayern vor einem Engpass in der Innenverteidigung? Die Zukunft von Dayot Upamecano bleibt ungewiss, und auch Minjae Kim zieht das Interesse namhafter Clubs auf sich. Besonders aus Italien wird das Interesse an dem Südkoreaner zunehmend lauter. Wie die tz berichtet, haben sowohl der AC Milan als auch Juventus Turin begonnen, um Kim zu werben. Die Rossoneri hatten bereits im vergangenen Sommer erste Gespräche geführt. Sportdirektor Igli Tare schätzt Kim sehr, wobei der frühere Bundesliga-Stürmer (Karlsruhe und Kaiserslautern) damals aus finanziellen Gründen eine Leihe bevorzugte.

Berichten zufolge plant Milan, im Jahr 2026 einen erneuten Versuch zu starten, sieht sich jedoch ernsthafter Konkurrenz aus der eigenen Liga gegenüber. Juventus hat als Trumpf Trainer Luciano Spalletti, der erst Ende Oktober das Zepter in Turin übernommen hat. Unter Spalletti gewann Kim 2023 nicht nur die Serie A, sondern wurde auch als bester Verteidiger der Liga ausgezeichnet. Anschließend wechselte er für eine Ablöse von rund 50 Millionen Euro zum FC Bayern. Sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft noch bis 2028. Nach der Verpflichtung von Jonathan Tah im Sommer zeigt Sportvorstand Max Eberl jedoch Interesse daran, Kim zu verkaufen. Vereinslegende Massimo Mauro äußerte kürzlich in der Gazzetta dello Sport : „Juve fehlt jemand wie Kim.“

Es steht fest: Spallettis strenge und klare taktische Linie passt hervorragend zu Kim. Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass der Südkoreaner in München zu den besserverdienenden Spielern zählt. Trainer Vincent Kompany schätzt Kim nach wie vor, und ein Wechsel im Sommer wäre nur bei einer besseren Alternative denkbar.

Die Bayern streben zudem eine zeitnahe Vertragsverlängerung mit Upamecano an. Sein Vertrag läuft 2026 aus, und die Verhandlungen gestalten sich zäh. Paris Saint-Germain und Real Madrid zeigen Interesse an einer ablösefreien Verpflichtung. Präsident Herbert Hainer äußerte sich optimistisch: „Ich höre, auch wenn ich selbst mit ihm spreche: Es gefällt ihm unheimlich gut bei Bayern München, er fühlt sich sehr wohl, auch mit dem Trainer. Das zeigt sich auch in seiner Leistung.“

Trotzdem sind die Bayern auf dem Transfermarkt aktiv auf der Suche nach Abwehralternativen. Auf der Liste stehen unter anderem Marc Guehi von Crystal Palace und Ibrahima Konaté von Liverpool (beide bis 2026 unter Vertrag), sowie DFB-Nationalspieler Nico Schlotterbeck (bis 2027) von Borussia Dortmund.

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