FC Bayern München erreicht DFB-Pokal-Viertelfinale nach spannendem Sieg gegen Union Berlin
Der FC Bayern München hat sich durch einen hart erkämpften 3:2-Sieg gegen Union Berlin erstmals seit drei Jahren wieder für das Viertelfinale des DFB-Pokals qualifiziert. Die Pressestimmen zu diesem denkwürdigen Spiel sind vielschichtig.
Berlin – Trotz eines beeindruckenden Saisonstarts und einem klaren Sieg gegen den amtierenden Champions-League-Sieger PSG war das Achtelfinale im DFB-Pokal die bislang wichtigste Partie für den FC Bayern in der Saison 2025/26. Unter dem Druck, nach jahrelanger Erfolglosigkeit in diesem Wettbewerb (das letzte Endspiel fand 2020 statt) zu bestehen, gelang den Münchnern ein verdienter, wenn auch nervenaufreibender 3:2-Sieg in der Alten Försterei in Berlin-Köpenick.
Das Spiel war von zahlreichen Kuriositäten geprägt: Zwei Eigentore zugunsten des Deutschen Meisters und zwei Elfmeter für Union Berlin, die von den Medien als „Pleiten, Pech und Pannen“ bezeichnet wurden.
Die Bayern gingen früh mit 2:0 in Führung, nachdem der Unioner Ilyas Ansah ein Eigentor erzielte und Harry Kane per Kopf seinen fünften Treffer im Wettbewerb markierte. Als Kane kurz darauf über einen vermeintlichen zweiten Treffer jubelte, wurde das Spiel durch den VAR unterbrochen, der Schiedsrichter Petersen an den Monitor rief und stattdessen einen Handelfmeter für eine Aktion im Münchner Strafraum drei Minuten zuvor gab.
Leopold Querfeld verwandelte den Elfmeter souverän, während sein Teamkollege Diogo Leite Kimmichs Freistoß zum 3:1 ins eigene Tor verlängerte. Nur zehn Minuten nach der Halbzeit wurde es erneut spannend, als Querfeld auch den zweiten umstrittenen Elfmeter verwandelte. Es folgten 40 Minuten intensiven Kampfes auf einem zunehmend schlechten Rasen, in denen beide Teams beste Chancen vergaben.
Die Kicker-Analyse: „Erstmals seit 2022 steht der FC Bayern wieder im Viertelfinale des DFB-Pokals. Dabei lief beim Favoriten nicht alles nach Plan, da zwei Elfmeterentscheidungen gegen den Rekordmeister für Diskussionen sorgten.“
Die Sportschau kommentierte: „FC Bayern übersteht ‚Pleiten, Pech und Pannen‘ in Berlin. Fünf Tore, keines aus dem Spiel, zwei ins eigene Tor – Union Berlin und Bayern München lieferten sich ein kurvenreiches Achtelfinale im DFB-Pokal, mit dem Rekordmeister als glücklichem Sieger.“
Sky Sport berichtete: „Zwei Eigentore, zwei Elfmeter – und ein Happy End für den Rekordmeister: Bayern München hat einen großen Schritt in Richtung Berliner Olympiastadion gemacht und überwintert erstmals seit drei Jahren im DFB-Pokal.“
Der Spiegel stellte fest: „Die Bayern tun sich schwer: Der FC Bayern hat das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht, hat sich bei Union Berlin jedoch extrem schwergetan. Die Souveränität der Vormonate schwindet.“
Focus Online schrieb: „Bayern gewinnt irren Pokal-Fight in Berlin: Der FC Bayern München steht im Pokal-Viertelfinale. Im Achtelfinale bei Union Berlin erzielte der Rekordmeister alle Tore durch Standards, musste am Ende jedoch zittern.“
Ntv berichtete: „Zittersieg bei Union Berlin: FC Bayern zieht überraschende Schlüsse.“ In Bezug auf Harry Kane erklärte er: „Wir dominieren viele Spiele. Heute war es eine andere Art von Spiel, in dem wir mehr Charakter und Zusammenhalt zeigen mussten. Und das haben wir wirklich gut gemacht.“
Die Süddeutsche Zeitung resümierte: „Zwei Eigentore, zwei Elfmeter, drei Bayern-Tore nach Standards: An einem denkwürdigen DFB-Pokalabend wackelten die Münchner an der Alten Försterei bedenklich, retteten aber ein 3:2 ins Ziel.“
Die Frankfurter Allgemeine bemerkte: „Wie schon im Ligaduell bereiten die Berliner dem FC Bayern auch im DFB-Pokal große Probleme. Trotz zweier Eigentore und eines beeindruckenden Aufbäumens der Hauptstädter kommen die Münchner mit dem Schrecken davon.“
BR.de fasste zusammen: „Nach intensivem Pokalfight: Der FC Bayern überwintert auch im DFB-Pokal. In einer ereignisreichen Partie beim 1. FC Union Berlin setzen sich die Münchner knapp durch und stehen im Viertelfinale.“