FC Bayern München erwägt Verkauf von Minjae Kim
FC Bayern München erwägt Verkauf von Minjae Kim
Der FC Bayern München steht offenbar vor der Möglichkeit, Minjae Kim während der laufenden Transferperiode zu verkaufen. Ein Klub aus England zeigt Interesse.
In München bleibt die Zukunft von Minjae Kim ungewiss. Unter Trainer Vincent Kompany ist der Innenverteidiger des FC Bayern bisher nur als Edel-Joker eingesetzt worden und hat Schwierigkeiten, sich gegen Jonathan Tah und Dayot Upamecano durchzusetzen. Daher gilt der Südkoreaner seit einiger Zeit als potenzieller Abgang. Bisher gab es jedoch keine konkreten Angebote, was sich nun anscheinend geändert hat.
Wie aus dem Bild-Podcast "Bayern-Insider" hervorgeht, intensiviert der FC Chelsea seine Bemühungen um Kim und hat bereits Kontakt zur Spielerseite aufgenommen. Es ist bekannt, dass die Londoner Bedarf in der Defensive sehen. Zuletzt wurde berichtet, dass Liam Rosenior, der Anfang des Jahres das Traineramt von Enzo Maresca übernommen hat, sich für einen Transfer von Kim ausgesprochen hat.
Ein weiterer Kandidat für einen Wechsel ist Jeremy Jacquet von Stade Rennes, jedoch hat auch Manchester City Interesse an dem Franzosen bekundet. Inzwischen scheint Chelsea sich auf Kim festgelegt zu haben, doch es bleibt ungewiss, ob die Bemühungen der Blues erfolgreich sein werden, da die Bayern ihren Kader im Winter grundsätzlich nicht schwächen möchten.
Sollte Kim den Wunsch äußern, den Verein zu verlassen, wird ihm laut Bild-Reporter Christian Falk „keine Steine in den Weg gelegt“. Falk fügt hinzu: „Wenn er sagt, er bleibt, dann gibt es dieses Problem nicht.“ Bislang hat Kim jedoch noch nicht um eine Freigabe für einen Wechsel in diesem Winter gebeten. Ob sich dies bis zum Ende der Transferperiode am 2. Februar ändert, bleibt abzuwarten.
Spätestens im Sommer sind jedoch erneut Wechselgerüchte um Kim zu erwarten. Obwohl sein Vertrag noch bis 2028 läuft, ist er als Reservist für den FC Bayern zu teuer. 2023 zahlte der deutsche Rekordmeister 50 Millionen Euro für Kim, der damals zum besten Verteidiger der Serie A gewählt wurde. Ursprünglich war er als neuer Abwehrchef eingeplant, konnte jedoch die hohen Erwartungen nicht erfüllen.