FC Bayern München setzt Ultimatum für Dayot Upamecano
Der FC Bayern München hat in den Verhandlungen mit Dayot Upamecano eine entschlossene Haltung eingenommen. Jan-Christian Dreesen, der Vorstandsvorsitzende des Vereins, hat dem französischen Innenverteidiger ein klares Ultimatum gesetzt.
Bei einem Besuch in einem Fanclub forderte Dreesen Upamecano auf, das vorliegende Vertragsangebot anzunehmen, da eine weitere Verbesserung ausgeschlossen sei. „Upa liegt unser Angebot vor, welches wir bereits aufgestockt haben“, erklärte Dreesen.
Er fügte hinzu, dass das Angebot bereits mehrfach mit den Vertretern des Spielers besprochen und nun direkt mit ihm erörtert worden sei. Dreesens Botschaft war unmissverständlich: „Meiner Ansicht nach sollte er das vorliegende Angebot akzeptieren. Eine Steigerung wird es nicht geben.“ Der deutsche Rekordmeister bemüht sich seit Monaten um eine Vertragsverlängerung mit dem Abwehrspieler, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.
Vorher hatte der Verein eine freundlichere Strategie verfolgt. Während Sportchef Christoph Freund bei einer anderen Fan-Veranstaltung noch optimistisch wirkte, wählt Dreesen nun einen deutlich anderen Ton. Er erhöht den Druck auf Upamecano und macht klar, dass die Geduld des Klubs Grenzen hat, auch wenn Dreesen gute Gründe für einen Verbleib des Spielers sieht.
„Diese Angelegenheit darf sich nicht weiter in die Länge ziehen. Ich nenne bewusst kein konkretes Datum, da dies sofort in der Presse stehen würde“, mahnte Dreesen. Seine Äußerungen verdeutlichen, dass der Münchner Klub nicht bereit ist, das Vertragsdrama endlos fortzuführen. Der französische Nationalspieler steht unter erheblichem Entscheidungsdruck.
„Wir lassen uns nicht jeden Unsinn gefallen“, erklärte Dreesen in Bezug auf die allgemeinen Forderungen von Spielern und Beratern. Diese klare Stellungnahme betont die verschärfte Gangart in den Gesprächen. Konkret zur Situation von Upamecano fügte Dreesen hinzu: „Kaut man einen Kaugummi zu lange, verliert er seinen Geschmack. Daher sollte sich dies nicht endlos hinziehen.“