FC Bayern München strebt nach Rekorden gegen Borussia Dortmund

FC Bayern München strebt nach Rekorden gegen Borussia Dortmund

Vor dem bevorstehenden Duell in der Bundesliga steht der FC Bayern München vor der Chance, gleich zwei Rekorde von Borussia Dortmund zu brechen.

Dortmund – Der FC Bayern München gilt als Maßstab im deutschen Fußball. In dieser Bundesliga-Saison trat der Rekordmeister bereits sechsmal an und verließ in jedem dieser Spiele als Sieger den Platz. Sollte der Klub von der Säbener Straße seine Erfolgsserie fortsetzen, könnte Borussia Dortmund der Verlust von zwei Rekorden drohen. Auch der BVB hat einen starken Saisonstart hingelegt, ließ jedoch beim FC St. Pauli (3:3) und gegen RB Leipzig (1:1) Punkte liegen. Ausgerechnet im deutschen Clásico am 18. Oktober (18:30 Uhr) nach der Länderspielpause könnte der FC Bayern mit dem Rivalen aus dem Westen gleichziehen.

In der Saison 2015/16 begann Borussia Dortmund unter Cheftrainer Thomas Tuchel (heute 52) die ersten elf Pflichtspiele siegreich. Der Auftakt erfolgte am 30. Juli 2015 mit einem 1:0 in der Europa-League-Qualifikation gegen den Wolfsberger AC aus Österreich. Es folgten weitere Erfolge in der Bundesliga, im DFB-Pokal und auf europäischer Ebene. Erst am sechsten Spieltag endete die Siegesserie der Schwarz-Gelben mit einem 1:1 bei der TSG Hoffenheim.

Die Münchener starteten die aktuelle Spielzeit mit einem 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart im Supercup. Es folgten neun weitere Siege, zuletzt ein 3:0-Sieg in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt. Gewinnen sie nun auch gegen den BVB, hätten die Süddeutschen den zehn Jahre alten Rekord der Borussia zumindest egalisiert.

Die Situation könnte sich für die Dortmunder weiter zuspitzen. Bis zu ihrem Unentschieden gegen Leipzig am vergangenen Wochenende lagen die Dortmunder in der Bundesliga saisonübergreifend zehnmal in Folge zur Halbzeit in Führung – eine historische Bestmarke. Der FC Bayern steht derzeit bei acht Pausenführungen in Serie – zweimal zum Ende der vergangenen Saison und sechsmal in der laufenden. Gegen den BVB könnten sie die neunte Führung folgen lassen, was den zehnjährigen Rekord der Westfalen in greifbare Nähe rücken würde. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit bvbwld)

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