FC Bayern München: Stürmersuche gerät ins Stocken

FC Bayern München: Stürmersuche gerät ins Stocken

Die Stürmersuche des FC Bayern München gestaltet sich als äußerst schwierig. Nach der Absage von Anthony Gordon sehen sich die Bayern offenbar auch beim nächsten Wunschkandidaten mit einer Niederlage konfrontiert.

München – Die Suche nach hochkarätiger Verstärkung für die Offensive läuft beim FC Bayern München im aktuellen Transfer-Sommer alles andere als planmäßig. Nachdem sich die Münchner Verantwortlichen monatelang um die Verpflichtung von Anthony Gordon bemüht hatten, mussten sie kürzlich die enttäuschende Nachricht verkraften, dass der englische Nationalspieler sich für einen Wechsel von Newcastle United zum FC Barcelona entschieden hat.

Doch der gescheiterte Deal mit dem angestrebten Wunschspieler war offenbar nur der Anfang einer Reihe von Rückschlägen für den deutschen Rekordmeister. Als Alternative zu Gordon rückte schnell das nächste Talent in den Fokus des FC Bayern: Junior Eli Kroupi vom Premier-League-Klub AFC Bournemouth.

Der erst 19-jährige Franzose gilt als eines der vielversprechendsten Offensivtalente Europas, wird jedoch im Sommer voraussichtlich kaum an die Säbener Straße wechseln. Laut Informationen von CaughtOffside deutet alles auf ein Transferduell zwischen dem FC Arsenal und Paris Saint-Germain hin, bei dem die Münchner nur Außenseiterchancen besitzen.

Für den französischen Juniorennationalspieler werden astronomische Ablösesummen von rund 100 Millionen Euro gefordert – eine finanzielle Hürde, die in München für einen Teenager kaum zu überwinden sein dürfte. Deutlich attraktiver schien zunächst die Personalie Dusan Vlahović zu sein.

Der serbische Top-Torjäger wird seinen auslaufenden Vertrag bei Juventus Turin definitiv nicht verlängern und steht somit im Sommer ablösefrei zur Verfügung. Obwohl der FC Bayern den Stürmer in der Vergangenheit mehrfach intensiv beobachtet und kontaktiert hat, droht dem Rekordmeister nun auch hier eine weitere empfindliche Niederlage.

Andere europäische Schwergewichte haben im zähen Poker um den Nationalstürmer derzeit klar die Oberhand. Der FC Chelsea gilt als einer der vielversprechendsten Kandidaten für einen Deal und hat bereits vor Wochen den direkten Kontakt zu Vlahovićs Beraterteam aufgenommen. (mah)

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