FC Bayern München und Emirates: Kontroverser Millionen-Deal sorgt für Kritik

FC Bayern München und Emirates: Kontroverser Millionen-Deal sorgt für Kritik

Der FC Bayern München hat eine neue Partnerschaft mit der Fluggesellschaft Emirates bekannt gegeben. Der Millionen-Deal stößt jedoch nicht bei allen auf Begeisterung, und ein bekannter Kritiker hat bereits seinen Unmut geäußert.

Die Nachricht über die offizielle Premiumpartnerschaft mit Emirates war kaum veröffentlicht, als die ersten Kritiker zu Wort meldeten. Der FC Bayern hat einen lukrativen Vertrag unterzeichnet, sieht sich jedoch auch einer Welle der Kritik ausgesetzt. Michael Ott, ein prominenter Kritiker des Vereins, beteiligt sich am Shitstorm.

Ott, ein Mitglied des FC Bayern, äußert seit Jahren seine scharfen Meinungen über den deutschen Rekordmeister. Besonders seine leidenschaftliche Rede auf der Jahreshauptversammlung 2021 sorgte für Aufsehen, in der er die Verträge des Vereins mit Katar thematisierte. Es ist nachvollziehbar, dass ihm der neue Millionenvertrag mit Emirates nicht zusagt.

„Herr Diederich, das Staatsunternehmen eines Landes, das seine Bevölkerung unterdrückt und dem die Unterstützung von Kriegsverbrechen und Völkerrechtsverletzungen im Sudan vorgeworfen wird, passt auf keinen Fall in die Partnerfamilie unseres Vereins“, äußerte der Jurist seinen Unmut über die neue Zusammenarbeit.

Michael Diederich, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, hatte Emirates nach der Unterzeichnung der Verträge in den höchsten Tönen gelobt. Dies missfiel Ott, der bereits vor einigen Wochen auf der Plattform X seinen Unmut über den bevorstehenden Deal kundtat.

„Mit Emirates macht der FC Bayern genau da weiter, wo die Katar-Sünde endete. Die Verantwortlichen haben nichts dazugelernt“, waren seine damaligen Worte. Bis 2023 hatte der FC Bayern eine Partnerschaft mit Qatar Airways, die stets im Mittelpunkt von Otts Kritik stand. Nun wird Emirates bis zum Ende der Saison 2031/32 an der Seite der Münchner stehen.

Laut einem Bericht der SportBild erhält der deutsche Rekordmeister jährlich fünf Millionen Euro von Emirates. Dies wird Michael Ott kaum beruhigen; bei der nächsten Jahreshauptversammlung in der bayerischen Landeshauptstadt dürfte er erneut zur öffentlichen Kritik ausholen.

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