FC Bayern: Neuer Vorstand und keine Stellvertretung
Die neue Zusammensetzung des Vorstands beim FC Bayern steht ab dem 1. Januar fest. Zudem wurde eine wichtige Entscheidung über die zukünftige Zusammenarbeit des Gremiums getroffen.
München – Der FC Bayern hat eine bedeutende Personalentscheidung getroffen: Der Klub wird künftig ohne einen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden arbeiten. Bereits bekannt war, dass der Vorstand ab dem 1. Januar aus Jan-Christian Dreesen, Max Eberl und Rouven Kasper bestehen wird. Laut einem Bericht der tz bleibt Dreesen alleiniger Vorstandsvorsitzender, und eine zusätzliche Stellvertretung ist derzeit nicht vorgesehen.
Somit steht fest, dass die zuletzt diskutierte Beförderung von Sportvorstand Max Eberl zum stellvertretenden CEO vorerst nicht stattfindet. Stattdessen sollen sich die Verantwortlichen auf ihre jeweiligen Zuständigkeitsbereiche konzentrieren. Eberl bleibt für den sportlichen Bereich zuständig, während der Neuzugang Rouven Kasper das Ressort Marketing und Vertrieb übernimmt.
Dreesen, der seit Sommer 2023 Vorstandsvorsitzender ist, wird die operative Führung weiterhin allein ausüben. Intern wurde vereinbart, dass ein stellvertretender Vorsitz derzeit nicht notwendig ist. Der Vorstandschef genießt das Vertrauen des Aufsichtsrats und soll in dieser Konstellation Stabilität und Kontinuität gewährleisten.
Für Eberl bedeutet diese Entscheidung, dass sich seine Rolle zwar formal nicht ändert, seine Bedeutung im sportlichen Bereich jedoch unbestritten bleibt. Unter seiner Leitung hat sich der FC Bayern sportlich stabilisiert, den Kader gezielt verstärkt und mit Vincent Kompany einen neuen Cheftrainer verpflichtet.
Rouven Kasper, der derzeit noch Marketingchef beim VfB Stuttgart ist, wird zum Jahreswechsel offiziell seine Tätigkeit in München aufnehmen. Der 39-Jährige kennt den Verein bereits aus seiner früheren Zeit als Leiter des Asiengeschäfts der Bayern (2016–2021) und gilt als ausgewiesener Marketingexperte mit internationaler Erfahrung.