FC Bayern setzt Bestmarke beim Bundesliga-Auftakt

FC Bayern setzt Bestmarke beim Bundesliga-Auftakt

Der FC Bayern München hat beim Eröffnungsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen eine Rekordkulisse erreicht. Klara Bühl und ihre Mitspielerinnen waren begeistert von der Atmosphäre.

München – Nach dem Bundesliga-Auftakt des FC Bayern gegen Bayer 04 Leverkusen (2:0) war Klara Bühl überwältigt. Kein Wunder: Sie und ihre Teamkolleginnen spielten vor einer deutschen Rekordkulisse von 57.762 Fans in der Allianz Arena. „So etwas erlebt man nicht jeden Tag“, sagte sie und fügte hinzu, dass für viele Spielerinnen ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen sei.

Auch Trainer José Barcala, der in diesem Sommer die Nachfolge von Alexander Straus angetreten hat, zeigte sich begeistert. Es sei „außergewöhnlich“ und „wirklich aufregend“ gewesen. „Wir dürfen das nicht als selbstverständlich ansehen. Wir müssen weiter an der Zukunft arbeiten. Ich freue mich sehr für die Mädels, sie haben sich das wirklich verdient“, erklärte er.

Die Münchnerinnen gewannen das offizielle Eröffnungsspiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga vor den Augen von Uli Hoeneß und Herbert Hainer dank eines Doppelschlags von Vanessa Gilles (76.) und Klara Bühl (77.). Der FCB hatte lange Zeit Schwierigkeiten, die kompakt auftretenden Rheinländerinnen zu überwinden, bis Gilles mit einem Standard den Knoten löste.

Bühl gestand, dass die ungewohnte Kulisse anfangs etwas Nervosität ausgelöst hatte. „Aber in der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir die nötige Energie haben, um als Sieger vom Platz zu gehen.“ Bühl war zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt worden und erzielte später ein sehenswertes Tor per Volleyabnahme. „Wenn ich als Joker so helfen kann, ist das umso schöner. Für mich ist es das Größte, in diesem Stadion zu spielen. Es war etwas ganz Besonderes“, sagte sie.

In den kommenden Partien erwarten die Bayern-Frauen wieder eine deutlich kleinere Kulisse am Campus vor 2.500 Zuschauern. „Natürlich wäre es schön, immer in der Allianz Arena zu spielen“, meint Klara Bühl. „Aber auf dem Campus hat man ein richtig gemütliches Gefühl – fast wie zu Hause. Auch wenn weniger Leute dabei sind, bleibt es etwas Besonderes.“

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