FC Bayern: Sportdirektor Freund über Lennart Karls Entwicklung

FC Bayern: Sportdirektor Freund über Lennart Karls Entwicklung

In letzter Zeit gab es einige überraschende Berichte über "Arroganzanfälle" des 17-jährigen Lennart Karl. Beim FC Bayern München macht man sich jedoch keine Sorgen um den jungen Spieler.

In einem Interview mit Sky äußerte sich FCB-Sportdirektor Christoph Freund zu dem aktuellen Hype um das Supertalent. Freund betonte, dass auch die erfahreneren Spieler darauf achten, dass der deutsche U17-Nationalspieler inmitten des Trubels nicht den Kontakt zur Realität verliert.

Die Mannschaft sei „gefestigt“, und viele Teamkollegen kümmern sich um Karl. Sie raten ihm, diese aufregende Phase zu genießen, warnen ihn jedoch auch, dass weitere Herausforderungen auf ihn zukommen werden. „Er ist gut in die Truppe integriert“, fügte Freund hinzu.

Der Hype um das Talent des deutschen Rekordmeisters überrascht den 48-Jährigen nicht: „Wenn ein so junger Spieler bei Bayern München zum Einsatz kommt, Leistung zeigt und Tore erzielt – und das auf so spektakuläre Weise – ist der Hype natürlich groß“, so Freund zur aktuellen Situation.

Karl, der in den Spielen gegen Brügge und Mönchengladbach beeindruckend seine ersten beiden Pflichtspieltreffer für die Bayern erzielt hat, kann die gegenwärtige Situation „gut einordnen“. Er liebt es, Fußball zu spielen und hat großen Spaß daran.

Dennoch warnt der Sportdirektor den Youngster vor zu schneller Selbstzufriedenheit: „Es ist eine schöne Geschichte, aber wir alle wissen, dass harte Arbeit die Grundlage ist“, erklärte Freund. Bisher könne er jedoch keine Anzeichen von Nachlässigkeit bei dem 17-Jährigen feststellen, da „er sehr fleißig trainiert – das ist entscheidend. Alles andere wird dann von selbst kommen.“

Zuletzt wurde berichtet, dass FCB-Chefcoach Vincent Kompany den 17-Jährigen unmittelbar nach dem 3:0-Sieg gegen Mönchengladbach zur Seite genommen hat. Es wurde sogar von einem „Einlauf“ gesprochen, da Kompany mit einigen Übersteigern in einer Szene nicht zufrieden gewesen sein soll.

Ob diese Beobachtungen tatsächlich zutreffen, ist nicht zu 100 Prozent nachvollziehbar. Generell zeigt sich der 39-Jährige jedoch ähnlich zufrieden mit Karl wie Freund, und öffentliche Kritik an seinen Spielern ist von ihm nicht zu erwarten.

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