FC Bayern startet im Supercup gegen Stuttgart
Der FC Bayern München beginnt seine Pflichtspiel-Saison 2025/26 am Samstagabend mit einem spannenden Duell gegen den VfB Stuttgart im Franz-Beckenbauer-Supercup. Trainer Vincent Kompany strebt nicht nur seinen ersten Titel in der neuen Spielzeit an, sondern sieht dieses Spiel auch als wichtige Standortbestimmung, nur eine Woche vor dem Auftakt in der Bundesliga.
Nach einer perfekten Vorbereitung, in der die Münchner drei Testspiele gewonnen haben, wollen sie diesen Schwung in das erste Pflichtspiel mitnehmen. Kompany erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: „Aus Erfahrung weiß ich, dass es wichtig ist, den Supercup zu gewinnen. Wenn man ihn nicht gewinnt, wird er oft als weniger bedeutend angesehen. Ich habe ihn mehrmals gewonnen, und für uns als Verein ist jeder Titel wichtig, daher ist auch dieser von großer Bedeutung.“
Ob die Nachwuchsspieler Lennart Karl oder Jonah Kusi-Asare gegen Stuttgart zum Einsatz kommen, ließ der 39-Jährige offen. „Zur Aufstellung von morgen sage ich nichts. Es geht nicht um einzelne Spieler, sondern wir wollen das Spiel gewinnen. Es bringt uns keinen Vorteil, die Aufstellung zu verraten, also werden wir das nicht tun“, betonte der Belgier.
Zusätzlich zur sportlichen Herausforderung sorgt der Transferpoker um Nick Woltemade für Spannung. Der Wechsel des 23-jährigen Nationalstürmers von Stuttgart nach München zieht sich seit Wochen und erreicht nun vor dem direkten Aufeinandertreffen einen neuen Höhepunkt. Während beide Vereine in den Ablöseverhandlungen noch keine Einigung erzielt haben, könnte Woltemade am Samstagabend eine entscheidende Rolle spielen.
Bayern-Sportdirektor Christoph Freund wollte sich zu den aktuellen Entwicklungen nicht konkret äußern: „Der FC Bayern war nicht die Partei, die da so viel gesprochen hat. Über Deadlines und Zahlen haben wir uns nie geäußert. Es gibt auch keinen neuen Stand. Wir spielen morgen gegen Stuttgart, dort ist der Spieler unter Vertrag.“
Für den Rekordmeister geht es also nicht nur um den ersten Titel der Saison, sondern auch darum, gleich zu Beginn ein sportliches Ausrufezeichen zu setzen – sowohl auf dem Platz als auch im anhaltenden Transferpoker.