FC Bayern: Transferaktivitäten im Fokus vor Saisonstart
Sportvorstand Max Eberl wurde damit beauftragt, den Kader des FC Bayern München mit einem Leihspieler zu verstärken. Im Fokus steht dabei Chelseas Nicolas Jackson.
München - Am Freitagabend begann der FC Bayern gegen RB Leipzig in die neue Bundesliga-Saison. Doch rund um das Spitzenspiel drehten sich beim Rekordmeister nahezu alle Gespräche um Transfers.
Bis zum Ende des Wechselfensters am 1. September darf Max Eberl keinen neuen Star kaufen, sondern soll eine Verstärkung für die Offensive leihen. Diese Empfehlung kam vom mächtigen Aufsichtsrat unter der Leitung von Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Zuvor hatte der 51-Jährige gehofft, den Erlös von 24 Millionen Euro aus dem Verkauf von Kingsley Coman an den saudischen Klub Al-Nassr reinvestieren zu können. Nun ist Kreativität gefragt.
Der ehemalige Leipziger soll bereits Gespräche mit Nicolas Jackson (Vertrag bis 2033) vom FC Chelsea geführt haben. Der Angreifer spielt in den Planungen der Londoner keine Rolle mehr. Trainer Enzo Maresca hat ihm öffentlich nahegelegt, nach „einer Lösung“ zu suchen. Der 24-jährige Senegalese ist als Mittelstürmer einsetzbar, kann jedoch auch auf den Flügeln agieren.
Ähnliches gilt für Chelseas Christopher Nkunku. Ein Leihversuch von Eberl wurde vom neuen Club-Weltmeister bereits abgelehnt.
Laut Sky wurde kürzlich auch Jadon Sancho beim FC Bayern diskutiert. Von dem ehemaligen Dortmunder, der bei Manchester United unter Vertrag steht, sind jedoch nicht alle Entscheidungsträger überzeugt.
Am 25. August findet die nächste Aufsichtsratssitzung des FC Bayern statt, bei der auch Eberls Arbeit im Mittelpunkt stehen wird. Unumstritten ist der Sportvorstand nicht. Auch er selbst reagierte auf Nachfragen zu seinem Leihauftrag am Donnerstag bereits mit Galgenhumor.