FC Bayern trifft auf Chelsea: Nicolas Jackson im Fokus

FC Bayern trifft auf Chelsea: Nicolas Jackson im Fokus

Zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase trifft der FC Bayern München auf den FC Chelsea. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Nicolas Jackson, der ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Klub auflaufen könnte.

München – Vincent Kompany äußerte sich vor dem Duell mit den Blues zu einem möglichen Startelfeinsatz des 24-Jährigen. Jackson kam erst vor wenigen Tagen per Leihe aus London zum FC Bayern. Auf der Pressekonferenz erklärte Kompany: „Wir werden es morgen sehen. Ich werde nicht zu viel über die Aufstellung verraten. Man kann es immer von zwei Seiten sehen. Natürlich ist man gegen seinen Ex-Klub besonders motiviert, aber es wird auf jeden Fall ein besonderes Spiel für ihn.“

Am vergangenen Wochenende hatte Jackson beim 5:0-Sieg gegen den HSV erstmals Spielpraxis im Bayern-Trikot gesammelt. Nach seiner Einwechslung zur Halbzeit zeigte er vielversprechende Ansätze. Ob er gegen Chelsea von Beginn an spielt oder erneut als Joker eingewechselt wird, ließ Kompany offen. Hinsichtlich Jacksons möglichem Insiderwissen über Chelsea zeigte sich Kompany gelassen.

„Technisch gesehen könnte man ihn fragen, aber ich habe wahrscheinlich schon 40 Spiele von Chelsea in der letzten Saison gesehen. Sie sind ein interessantes Team, das man beobachten kann. Aber ich glaube nicht, dass es viele Geheimnisse gibt, und ich kenne den Trainer sehr gut. Ich werde morgen schnell sehen, ob wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Aber das Wichtigste ist, dass sich die Spieler gut fühlen, nicht ich. Das gilt natürlich auch für Enzo Marescas Team,“ so Kompany.

Auf die Turnierstruktur angesprochen, sagte er: „Wenn wir sechs Spiele gewinnen, sind wir unter den besten acht. Vier Siege reichen für die Play-offs. Diese Phase ist sehr interessant. Es gibt viel Drama im neuen Format, ich denke, den Fans gefällt das. Was weiterhin schwierig ist: Jede Mannschaft hat andere Gegner. Unser Weg ist hart mit Chelsea, Arsenal und PSG, aber wir wollen unter die besten acht.“

Kompany ging auch auf die Kader-Situation ein und verwies auf die Herausforderungen der Vorsaison: „Man muss erst die K.o.-Phase erreichen, dann ist alles möglich. Wir hatten im letzten Spiel gegen Inter neun verletzte Spieler und haben trotzdem gut gespielt. Bei PSG zum Beispiel waren in der K.o.-Phase alle fit. Diesen Luxus hatten wir nicht. Natürlich hoffen wir auf einen fitten Kader, damit wir immer die besten Spieler zur Verfügung haben.“

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