FC Bayern und Liverpool: Transfergerüchte um Ibrahima Konaté
Der FC Bayern München sieht sich möglicherweise einer Konkurrenz um das Transferziel Ibrahima Konaté gegenüber, da der ehemalige Spieler Xabi Alonso ab Sommer Chelsea London trainieren wird.
Beim FC Liverpool zeichnet sich eine unerwartete Wende ab. Ibrahima Konaté galt lange als sicherer Kandidat für eine Vertragsverlängerung bei den Reds, doch nun sind die Verhandlungen zwischen dem Klub und dem französischen Nationalspieler offenbar gescheitert. Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano ist eine Einigung zwischen beiden Parteien inzwischen ausgeschlossen.
Dies bedeutet, dass Konaté Liverpool im Sommer ablösefrei verlassen wird. Der 27-Jährige hatte noch im April öffentlich optimistisch erklärt: „Wir sind kurz vor einer Einigung.“ Umso überraschender ist es, dass der Innenverteidiger nun doch verfügbar ist, und das ohne jegliche Ablösesumme. Für Liverpool stellt dies eine bittere Entwicklung dar.
Der gebürtige Franzose zählt zu den gefragtesten Verteidigern Europas. In der vergangenen Saison bestritt er 51 Pflichtspiele für Liverpool und bildete zusammen mit Kapitän Virgil van Dijk eine der stabilsten Abwehrreihen der Premier League. Mit einer Körpergröße von 1,94 Metern und enormer Zweikampfstärke verkörpert Konaté den modernen Innenverteidiger.
Genau diese Qualitäten wecken das Interesse von Xabi Alonso. Der ehemalige Bayern-Spieler und Trainer von Bayer Leverkusen, der ab diesem Sommer den FC Chelsea leiten wird, sucht laut französischen Medien gezielt nach einem erfahrenen Führungsspieler für seine Defensive. Ein ablösefreier Konaté käme für die Blues zu einem perfekten Zeitpunkt, da der Klub nach einer enttäuschenden Saison dringend nach mehr Stabilität strebt.
Doch Chelsea ist nicht allein im Rennen. Neben den Londonern verfolgen auch Real Madrid, Paris Saint-Germain und der FC Bayern München die Situation rund um Konaté. Für den Rekordmeister aus München wäre ein ablösefreier Transfer ebenfalls äußerst verlockend, und der Franzose ist den Münchnern aus seiner Zeit bei RB Leipzig bekannt. Ob Alonso seinem ehemaligen Klub letztlich zuvorkommt, bleibt abzuwarten – der Poker um Konaté dürfte sich spätestens nach der WM richtig entfachen.