FC Schalke 04 plant Rückkehr von Kaan Ayhan

FC Schalke 04 plant Rückkehr von Kaan Ayhan

Kaum hat der FC Schalke 04 den Aufstieg in die Bundesliga gesichert, beginnt der Verein mit der Planung seines Kaders für die kommende Saison. Dabei steht ein altbekannter Spieler im Fokus.

Gelsenkirchen – Laut der türkischen Sportzeitung „Fanatik“ gibt es bereits erste Gespräche über eine mögliche Rückkehr des gebürtigen Gelsenkircheners Kaan Ayhan an das Berger Feld. Der Verteidiger, der seine gesamte Jugend in der „Knappenschmiede“ verbrachte, steht bei seinem aktuellen Klub Galatasaray Istanbul trotz eines Vertrages bis 2028 offenbar vor dem Aus.

Der türkische Nationalspieler hat in der Vergangenheit betont, dass er für eine Rückkehr sogar finanzielle Zugeständnisse machen würde. „Ich würde vier, fünf Schritte entgegenkommen“, erklärte er gegenüber Sky. Für die Fans wäre die Verpflichtung des 72-fachen Nationalspielers ein emotionales Highlight zum Bundesliga-Start.

Ayhan hatte seinen Durchbruch bei Schalke 04, bevor er 2016 über Eintracht Frankfurt in den internationalen Fußball wechselte. Seine Erfahrung und die tiefe Verbundenheit zum Verein könnten genau das Fundament sein, das die Schalker für die Mission Klassenerhalt benötigen.

Kommt der Deal zustande, wäre es die Rückkehr eines echten Schalker Jungen, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass sein Herz am Berger Feld hängt. Obwohl der 31-Jährige fest mit einer WM-Teilnahme plant, spielt er in Istanbul kaum noch eine Rolle. Nur 715 Minuten Einsatzzeit in 27 Pflichtspielen verdeutlichen seine schwierige Situation – in der Süper Lig kam er in 17 Auftritten im Schnitt sogar weniger als 20 Minuten pro Partie zum Einsatz.

Ein zusätzlicher Faktor für den Wechsel könnte die familiäre Situation auf Schalke sein. Kaan Ayhans jüngerer Bruder Mertcan (19) hat sich in der laufenden Saison 2025/26 bereits etabliert und absolvierte 25 Partien im Unterhaus. Die Aussicht, gemeinsam mit seinem Bruder für den Heimatverein in der Bundesliga zu spielen, gilt für den 31-jährigen Kaan als „absolutes Wunschszenario“.

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