FC Schalke 04 strebt Wiedergutmachung gegen den Karlsruher SC an
Der FC Schalke 04 möchte nach dem enttäuschenden Pokal-Aus gegen Darmstadt 98 eine Reaktion zeigen. Rückkehrer Vitalie Becker soll beim bevorstehenden Spiel gegen den Karlsruher SC für mehr Stabilität sorgen.
Gelsenkirchen – Am Samstag um 13 Uhr steht für Schalke 04 eine weitere herausfordernde Partie in der 2. Bundesliga an. Trainer Miron Muslic fordert von seiner Mannschaft eine klare Reaktion und plant mindestens eine Veränderung in der Startelf.
Linksverteidiger Vitalie Becker wird nach einer kurzen Pause wieder in der Anfangsformation stehen. Der 20-Jährige hatte zuletzt aufgrund von Belastungssteuerung gefehlt, ist jedoch nun wieder vollständig fit. „Man hat schon gemerkt, dass Vitalie eingespielt ist“, erklärte Muslic. Becker wird Finn Porath ersetzen, der im Pokalspiel gegen Darmstadt auf seiner Position begann.
Nach der deutlichen 0:4-Niederlage im Pokal sprach Muslic offen über die Nachbereitung: „Wir haben das Spiel analysiert, weil es notwendig war. Es war relativ einfach, da wir verdient ausgeschieden sind.“ Gleichzeitig richtete der Trainer den Blick nach vorn: „Die nächste Gelegenheit ist bereits am Samstag in Karlsruhe. Dort wollen wir gemeinsam eine Reaktion zeigen.“
Die personelle Situation in der Offensive bleibt angespannt, da mehrere Angreifer ausfallen. Insgesamt fehlen den Schalkern sechs Spieler. Dennoch zeigt sich Muslic kämpferisch: „Wir haben einige Ausfälle in der Offensive, das lässt sich nicht leugnen. In der Vergangenheit haben wir uns jedoch nie beschwert oder gejammert.“
Für die vorderen Positionen stehen Moussa Sylla und Kenan Karaman zur Verfügung, die beide fit sind, sowie mögliche Alternativen wie Finn Porath oder Amin Younes, der nach seiner Einwechslung in Darmstadt positive Akzente setzte.
Peter Remmert hingegen wird nicht in der Startelf stehen, da er nach langer Verletzungspause langsam wieder aufgebaut wird. „Wir möchten Peter nicht für ein oder zwei Spiele, sondern nachhaltig gesund bekommen“, betonte Muslic.
Im Hinblick auf das Duell gegen den KSC fordert der Trainer vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit. Nach dem enttäuschenden Pokalabend soll das Team nun Wiedergutmachung betreiben – und das möglichst mit drei Punkten in Karlsruhe.