Fehler von Guirassy im 3:3 zwischen Frankfurt und Dortmund im Fokus
In einem spannenden 3:3-Unentschieden zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund am Freitagabend rückte ein Fehler des Dortmunder Stürmers Serhou Guirassy in den Mittelpunkt der Diskussion, begleitet von scharfer Kritik an seinem Verhalten.
Frankfurt am Main – Das spektakuläre Remis bot reichlich Gesprächsstoff, insbesondere eine entscheidende Szene in der 21. Minute. Guirassy versuchte, im eigenen Strafraum zu helfen, beging jedoch einen folgenschweren Fehler.
Nach einem Einwurf verlängerte Frankfurts Arthur Theate den Ball zu Kapitän Robin Koch. Guirassy ging ungestüm dazwischen und traf den Verteidiger klar am Oberschenkel. Schiedsrichter Daniel Schlager, der die Situation genau im Blick hatte, entschied sofort auf Elfmeter. Can Uzun nutzte die Gelegenheit und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich, nachdem Maxi Beier Dortmund zuvor in der 10. Minute in Führung gebracht hatte.
Sky-Experte Fredi Bobic äußerte in der Halbzeitanalyse deutliche Kritik an Guirassy. „Er hätte versuchen müssen, mit dem Körper nach vorne zu kommen. Irgendwie hat er komplett die Sicht auf seinen Gegenspieler verloren und trifft ihn dann klar am Bein“, erklärte der Europameister von 1996.
Bobic fügte hinzu: „Es ist ein klarer Elfmeter, da gibt es nichts zu rütteln. Das ist ein Aussetzer, der normalerweise nicht passieren sollte!“ Für Guirassy war es ein unnötiger Fehler, der dem BVB in einem offenen Spiel zusätzliche Probleme bereitete. Dennoch hatte Bobic eine turbulente Partie vorhergesagt.
Dass das Spiel schlussendlich 3:3 endete, überraschte viele – nicht jedoch Bobic. Der TV-Experte hatte vor dem Anpfiff genau dieses Ergebnis prognostiziert. Sky-Kommentator Frank Buschmann reagierte nach dem Abpfiff begeistert: „Und was für eine Expertise von Fredi Bobic.“ Auch sein Kollege Florian Schmidt-Sommerfeld zeigte sich beeindruckt: „Das ist doch Wahnsinn.“
Nach dem Spiel schmunzelte Bobic über seine präzise Vorhersage. „Einerseits habe ich selbst beim BVB gespielt, andererseits war ich auch bei der Eintracht sehr glücklich“, erläuterte er. Bei zwei ehemaligen Klubs fiel eine klare Prognose schwer, die Kritik an Guirassy war jedoch unmissverständlich.