Öffentliche Kritik an Borussia Dortmunds Offensivspiel nach Unentschieden gegen Frankfurt
Nach einem enttäuschenden 3:3-Unentschieden zum Auftakt der Bundesliga-Saison gegen Eintracht Frankfurt sieht sich Borussia Dortmund mit öffentlicher Kritik konfrontiert. Die drei Gegentore, die das Team kassierte, werfen Fragen auf und erforderten eine klare Ansage von Innenverteidiger Waldemar Anton.
In der Mixed Zone äußerte Anton seine Unzufriedenheit über das Verhalten der Mannschaft nach den Führungstreffern zum 1:0 und 2:1. Er bemerkte: „Nach unseren Treffern haben wir einige Prozente weniger gegeben, das funktioniert nicht.“ Besonders die Offensivspieler, die für die Entlastung der Abwehr sorgen sollten, standen im Mittelpunkt seiner Kritik.
Ein Beispiel hierfür ist Serhou Guirassy, der den Strafstoß zum 1:1-Ausgleich verursacht hatte. Anton stellte klar: „Er weiß selbst, dass er so nicht hingehen darf“, und verwies auf die Situation, in der Guirassy den Frankfurter Robin Koch ungeschickt zu Fall brachte.
Darüber hinaus sprach Anton allgemein von der Ineffizienz im Offensivspiel der Borussia. Er merkte an, dass mehrere Chancen ungenutzt blieben und die Präzision im Angriff gefehlt habe.
Die Tatsache, dass Guirassy bereits in der 66. Minute beim Stand von 1:1 ausgewechselt wurde, deutet darauf hin, dass auch Trainer Niko Kovač die schwache Leistung des Stürmers kritisch betrachtet. Der eingewechselte Fabio Silva brachte frischen Wind in die Offensive, was die Argumentation für Guirassy weiter erschwert.
Zusätzlich ist zu erwähnen, dass der Top-Stürmer der letzten Saison bereits seit einiger Zeit in einer Formkrise steckt und nicht zum ersten Mal von einem Mitspieler öffentlich kritisiert wurde. Nach dem Champions-League-Spiel gegen Bodö/Glimt hatte auch Anton's Abwehrkollege Nico Schlotterbeck die Einwechselspieler, darunter Guirassy, in die Pflicht genommen.