Felix Nmecha trauert um Charlie Kirk

Felix Nmecha trauert um Charlie Kirk

Der umstrittene Trump-Vertraute Charlie Kirk wurde in den USA erschossen. Der deutsche Nationalspieler Felix Nmecha hat öffentlich um den Aktivisten getrauert.

München – Felix Nmecha sorgt erneut für Aufsehen in den sozialen Medien. Der vierfache deutsche Nationalspieler drückte in mehreren Instagram-Stories sein Beileid zum Tod des erschossenen US-Aktivisten Charlie Kirk aus und würdigte ihn als gläubigen Christen.

Charlie Kirk wurde am 10. September während einer Universitätsveranstaltung in Utah erschossen. Der 31-jährige Gründer von Turning Point USA war eine einflussreiche Stimme der konservativen MAGA-Bewegung und ein enger Vertrauter von Donald Trump. Sein gewaltsamer Tod erschütterte die politische Landschaft in den USA und führte zu internationalen Reaktionen. Kirk war in der Vergangenheit durch kontroverse Äußerungen aufgefallen.

Nmecha teilte ein schwarz-weißes Foto von Kirk und schrieb: „Ruhe in Frieden mit dem Herrn. So ein trauriger Tag. Möge der Herr der Familie Kirk beistehen.“ In einem weiteren, später gelöschten Post äußerte sich der BVB-Star deutlicher: „Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Die Ermordung eines zweifachen Vaters zu feiern, ist wahrhaft böse.“ Seine christlichen Überzeugungen standen im Mittelpunkt seiner Kondolenz.

Kirk war in den USA eine äußerst umstrittene Figur. Der Trump-Vertraute fiel wiederholt durch rassistische, LGBTQ-feindliche und transphobe Äußerungen auf. Seine polarisierenden Positionen machten ihn zu einer der kontroversesten Figuren der amerikanischen Rechten. Die öffentliche Anteilnahme des deutschen Nationalspielers für einen so umstrittenen Aktivisten könnte kritische Reaktionen hervorrufen.

Für den BVB-Star ist es nicht das erste Mal, dass er in sozialen Medien für Irritationen sorgt. Bereits vor seinem Wechsel 2023 vom VfL Wolfsburg nach Dortmund sorgte Nmecha für Aufsehen, als er homophobe und transphobe Inhalte teilte. Im Februar postete er ein Video des rechtspopulistischen US-Bloggers Matt Walsh, der sich selbst als „theokratischen Faschisten“ bezeichnet. Im Juni teilte er zum Pride-Monat ein Video, das den Begriff „Pride“ dem Teufel zuordnete. Daraufhin protestierten BVB-Fans wochenlang gegen seine Verpflichtung mit Bannern vor der Geschäftsstelle.

Trotz der Fanproteste hielt der BVB an Nmechas Transfer fest. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Präsident Reinhold Lunow führten intensive Gespräche mit dem Spieler und erklärten, er habe sie überzeugt, „kein transphobes oder homophobes Gedankengut“ zu vertreten. Nmecha selbst wies die Vorwürfe zurück und behauptete, seine Posts seien aus dem Zusammenhang gerissen worden.

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