Fiete Arp startet durch in Dänemark

Fiete Arp startet durch in Dänemark

Fiete Arp, einst als Wunderkind gefeiert, erlebt in Dänemark einen Karriereschub. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer des FC Bayern, der auch für den Hamburger SV und Holstein Kiel gespielt hat, wechselte in diesem Sommer zum dänischen Erstligisten Odense BK. Dort zeigt er sofort seine Klasse: In den ersten sechs Spielen der „Superliga“ erzielte der 25-Jährige fünf Tore und bereitete zwei weitere vor.

„Der Start ist echt top gewesen“, äußerte Arp in einem Twitch-Stream mit transfermarkt.de. Er betonte, dass vieles gut funktionierte und dies genau das sei, was er sich von seinem Wechsel erhofft hatte. Das Leben und der Fußball in Dänemark seien „in Nuancen angenehmer, alles ist ein bisschen ruhiger“. Mit dem Schritt nach Skandinavien wagte der Angreifer einen Neuanfang außerhalb Deutschlands.

„Ich glaube, es war für mich als Privatperson langsam an der Zeit, den deutschen Raum zu verlassen – mit allem, was in den letzten sieben, acht Jahren in meinem Leben mit meinem Namen passiert ist“, erklärte der gebürtige Bad Segeberger gegenüber transfermarkt.de.

Bei Odense BK, derzeit auf dem neunten Tabellenplatz, trifft Arp auf den ehemaligen Bundesliga- und Zweitligatrainer Alexander Zorniger, der Ende Mai dieses Jahres zum Aufsteiger kam. Zudem spielen auch Jona Niemiec, Tom Trybull und Noah Ganaus, weitere deutsche Spieler, in der Großstadt auf der dänischen Insel Fünen.

Arp strebt mit Odense BK den Klassenerhalt an, und ein Traum wäre die Qualifikation für die Meisterrunde. Er hat einen Vertrag bis 2028 unterzeichnet. Eine Rückkehr nach Deutschland, etwa in die Bundesliga zum Hamburger SV, schließt der Stürmer nicht gänzlich aus.

„Der HSV wird immer mein Heimathafen sein“, sagt er. „Ob auf dem Platz oder in einer anderen Funktion – ich freue mich immer, vorbeizuschauen. Ob das dann ein offizieller oder inoffizieller Besuch ist, lasse ich mir offen, aber ich bin immer gerne in Hamburg.“ Momentan sieht er sich jedoch „einen Ticken weiter weg vom HSV“.

Arp war 2019 als „Wunderkind“ für eine Millionenablöse vom HSV zu Bayern gewechselt, konnte sich in München jedoch nicht durchsetzen. Auch seine Zeit beim Zweitligisten Kiel, zu dem er 2021 wechselte, brachte ihm nur bedingt den erhofften Durchbruch: In vier Saisons erzielte er dort elf Tore und bereitete acht weitere vor.

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