Florian Wirtz reagiert auf Kritik bei Liverpool

Florian Wirtz reagiert auf Kritik bei Liverpool

Florian Wirtz sieht sich beim FC Liverpool nach durchwachsenen Leistungen erstmals mit Kritik konfrontiert. Der Nationalspieler bleibt jedoch gelassen und versucht, die Erwartungen zu erfüllen.

In Liverpool hat der 22-Jährige, der im Sommer auf die Insel gewechselt ist, mit hohen Erwartungen zu kämpfen. Bisher konnte er diese beim FC Liverpool nicht erfüllen und zeigte in der laufenden Saison oft eine blasse Leistung.

TV-Experten äußern sich kritisch über seine bisherigen Auftritte. „Bisher klickt es nicht. Wenn man über 100 Millionen für einen Spieler bezahlt, erwartet man, dass es sofort funktioniert“, sagte beispielsweise Micah Richards. Im Derby gegen den FC Everton wurde Wirtz am vergangenen Wochenende nur eingewechselt und erhielt vom Liverpool Echo nur fünf von zehn möglichen Punkten, mit der negativen Anmerkung, dass er Probleme mit dem Tempo des Spiels hatte.

In der Premier League steht der ehemalige Leverkusener derzeit ohne Tor und Vorlage da. Lediglich im Community Shield konnte er einen Assist verzeichnen. Angesichts der hohen Ablösesumme von bis zu 150 Millionen Euro wird der Druck auf ihn spürbar größer, was sich auch auf die öffentliche Wahrnehmung auswirkt.

Trotz der Kritik bleibt Wirtz gelassen. „Ja, natürlich hätte ich mir auch gewünscht, dass ich bereits ein Tor erzielt oder mehr Scorer-Punkte gesammelt hätte. Aber egal, was andere sagen, ich bleibe ruhig“, erklärte der 22-Jährige im Gespräch mit Sky.

Er möchte nicht ständig hören, dass er Zeit braucht, sondern strebt danach, sich bei jedem Spiel zu verbessern. „Manchmal gibt es Phasen, in denen es nicht so läuft, wie man es sich wünscht. Das habe ich in meiner Karriere noch nicht oft erlebt“, gestand Wirtz.

Er ist jedoch optimistisch, dass sich die Diskussionen bald legen werden. „Wenn ich diese Phase überstanden habe – das mag hart klingen, denn ich spiele nicht schlecht, sondern die Scorer-Punkte fehlen einfach –, wird das irgendwann kommen und dann wird alles gut sein“, so Wirtz.

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