Florian Wirtz und die Herausforderungen beim FC Liverpool

Florian Wirtz und die Herausforderungen beim FC Liverpool

Im Sommer wechselte Florian Wirtz zum FC Liverpool, um dort endlich durchzustarten. Trotz der hohen Ablösesumme und der damit verbundenen großen Erwartungen konnte der DFB-Star bisher nicht überzeugen.

In einem kürzlichen Spiel gewann Liverpool mit 1:0 gegen Real Madrid, wobei Wirtz von Beginn an auf dem Platz stand. Vor dem Spiel äußerte sich Arsene Wenger, der als Experte bei beIN Sports tätig ist, zu Wirtz' Situation.

„Heute Abend wird Wirtz von Beginn an spielen, und ich bin gespannt darauf, ihn zu sehen – denn ich bin mir sicher, dass er auf dem Flügel spielen wird, wie in seiner Zeit bei Leverkusen“, sagte Wenger.

Der ehemalige Trainer des FC Arsenal hatte zudem interessante Einsichten zu Wirtz und seiner Rolle bei Liverpool. Er führte die Schwierigkeiten des Teams darauf zurück, dass Wirtz im zentralen Mittelfeld spielte, was angeblich auf eine Anforderung des Spielers selbst zurückzuführen sei.

„Als Wirtz die Wahl hatte, zu Bayern München oder Liverpool zu wechseln, sagte er zu Liverpool: ‚Ich komme zu euch, wenn ich auf der Zehn spielen darf. Ich will nicht auf dem Flügel spielen‘. Liverpool stimmte zu, um ihn zu verpflichten. Daraufhin spielten sie ihn zentral, was die Struktur des Mittelfelds, bestehend aus Gravenberch, Mac Allister und Szoboszlai, beeinträchtigte. Um Wirtz gerecht zu werden, wurde Szoboszlai teilweise sogar auf die rechte Abwehrposition versetzt“, erklärte Wenger.

Wenger betont also nicht nur, dass Wirtz' Forderung die Struktur im Mittelfeld destabilisiert hat, sondern auch, dass Liverpool möglicherweise das Versprechen, Wirtz nicht auf dem Flügel spielen zu lassen, gebrochen hat – sofern es dieses Versprechen tatsächlich gab.

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