Florian Wirtz unter den größten Transferflops der Premier League

Florian Wirtz unter den größten Transferflops der Premier League

Florian Wirtz hat in seinen ersten Monaten in der Premier League mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Der Nationalspieler wurde nun in einem unrühmlichen Ranking aufgeführt.

Das renommierte Magazin Sports Illustrated hat kürzlich die zehn größten Transferflops der Premier League aufgelistet, und Florian Wirtz hat dabei den ersten Platz belegt. Das Magazin bezeichnete den Deutschen als „den größten Leistungsverweigerer unter den Sommerneuzugängen der Premier League“ und äußerte sich wenig schmeichelhaft über den Neuzugang.

Wirtz wartet weiterhin auf seine erste Torbeteiligung in der Premier League, obwohl er in allen sieben Spielen zum Einsatz kam. Lediglich beim 1:0-Sieg gegen Crystal Palace im Community Shield konnte er eine Torvorlage verbuchen. Sports Illustrated begründete die Wahl zum Flop-Transfer der Premier League damit, dass der Spieler in neun Partien für Liverpool keinen einzigen Torbeitrag leisten konnte, zudem sei er im Ballbesitz nachlässig, in den Zweikämpfen ineffektiv und im letzten Drittel oft unauffällig gewesen.

Es gehört jedoch zur Wahrheit, dass kein Spieler einer englischen Mannschaft wettbewerbsübergreifend mehr Chancen kreierte als Wirtz (21). Der Nationalspieler zeigte unter Trainer Arne Slot durchaus positive Ansätze, vermisst jedoch die Selbstverständlichkeit seiner Zeiten in Leverkusen. Die Meinungen über seine Leistungen gehen auseinander. Während die Reds-Ikone Jamie Carragher kürzlich öffentlich einen Platz auf der Ersatzbank für Wirtz forderte, sprach sein ehemaliger DFB-Mitspieler Ilkay Gündogan den Kritikern des Youngsters jegliche Fußball-Kompetenz ab.

Im Ranking von Sports Illustrated finden sich zudem drei weitere ehemalige Bundesliga-Spieler. Der frühere Schalker Jean-Clair Todibo belegt nach seinem Wechsel von Nizza zu West Ham United den 7. Platz. Rekord-Transfer Alexander Isak, der einst für den BVB spielte, liegt auf Rang 5 und wartet ebenfalls nach seinem Wechsel zu Liverpool noch auf den Durchbruch. Ein weiterer Ex-Dortmunder, Jamie Gittens, nimmt mit seinem Wechsel für 56 Millionen zu Chelsea den 3. Platz ein, kommt dort jedoch nur sporadisch zum Einsatz.

Topics

Related news