Franculino Gluda Djú: Ein heißes Talent für den FC Bayern und Borussia Dortmund

Franculino Gluda Djú: Ein heißes Talent für den FC Bayern und Borussia Dortmund

Franculino Gluda Djú, der 21-jährige Stürmer des FC Midtjylland, steht im Fokus von zwei der größten Fußballvereine Deutschlands: dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.

In der dänischen Superliga gibt es derzeit keinen erfolgreicheren Angreifer als den aus Guinea-Bissau stammenden Spieler. Mit 14 Toren führt Franculino die Torjägerliste der Liga an. Auch in anderen Wettbewerben hat der Chef-Trainer von Midtjylland, Mike Tullberg, großes Vertrauen in seine Nummer 7. In 26 Einsätzen erzielte der Linksfuß beeindruckende 19 Tore und bereitete zudem drei weitere Treffer vor.

Sein Vertrag mit dem aktuellen Tabellenführer der dänischen Liga läuft bis 2029. Vor zwei Jahren wechselte er von der Jugendabteilung von Benfica Lissabon zu den „Wölfen“ und hat in 99 Spielen bereits 55 Tore erzielt sowie 13 Vorlagen gegeben. Sein Marktwert hat sich in dieser Zeit auf 13 Millionen Euro verzehnfacht, so berichtet transfermarkt.de.

Das Interesse von Borussia Dortmund ist nicht neu; erste Gerüchte tauchten bereits im März 2024 auf. Angesichts der rasanten Entwicklung des 14-fachen Nationalspielers könnte Franculino auch für andere Klubs interessant geworden sein. Dortmund hat jedoch einen Vorteil: Tullberg, der ehemalige BVB-Coach, sitzt auf der Trainerbank von Midtjylland.

Natürlich möchte Tullberg seinen Torjäger nicht verlieren. In einem Gespräch mit bold.dk äußerte er: „Er bleibt hier. Ich habe dem Verein gesagt, dass ich möchte, dass meine Spieler bleiben, und ich gehe nicht davon aus, dass jemand wechseln wird.“ Dennoch wird es schwierig sein, einen Spieler zu halten, wenn ein Top-Klub anklopft.

Mit einem Augenzwinkern fügte der erfahrene Trainer hinzu, der auch interimistisch bei drei Spielen der Profis an der Seitenlinie stand: „Es gibt keine FCM-Spieler, die zum FC Bayern München wechseln werden. Wenn überhaupt, dann wechseln sie zu Borussia Dortmund.“

Seine Aussage sorgte für Aufsehen. In einem Interview mit Sportbild erklärte Tullberg, dass er es „nicht verbieten kann und darf“, dass Spieler den Verein verlassen. Er betonte jedoch, dass er nach sechs Jahren bei Borussia Dortmund eine „riesige Verbundenheit zu diesem Verein“ verspüre. Sollte ein Talent wie Franculino Midtjylland verlassen, würde er, „wenn ich es entscheiden dürfte, unsere Top-Spieler immer lieber nach Dortmund verkaufen.“

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