Frederik Rönnow droht Ausfall für das Spiel gegen SC Freiburg
Torhüter Frederik Rönnow könnte für das bevorstehende Auswärtsspiel des 1. FC Union Berlin gegen den SC Freiburg ausfallen. Diese Nachricht folgt auf eine Verletzung, die er im Training erlitten hat.
Berlin – Der 1. FC Union Berlin steht wieder im Abstiegskampf. Nach der deutlichen 1:4-Niederlage gegen Werder Bremen müssen die Eisernen nun erneut nach unten auf die Tabelle blicken. Sollte das Team von Trainer Steffen Baumgart am Sonntag (17:30 Uhr) gegen Freiburg keinen Punkt gewinnen, könnte der bereits reduzierte Vorsprung von vier Punkten weiter schrumpfen. Das mögliche Fehlen von Stammtorwart Frederik Rönnow kommt daher zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
Der dänische Torhüter musste das Training am Mittwoch aufgrund einer Verletzung abbrechen, nachdem er unglücklich umgeknickt war. Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung hatte Rönnow jedoch Glück im Unglück: Untersuchungen in der Berliner Charité ergaben, dass die Knochen und Bänder des Torwarts intakt sind.
Auch Steffen Baumgart äußerte sich auf der Pressekonferenz des 1. FC Union Berlin vor dem Spiel vorsichtig optimistisch: „Er wird am Abschlusstraining teilnehmen. Wir sollten abwarten, aber bisher sieht alles positiv aus. Es ist nicht so dramatisch, wie wir zunächst dachten.“ Nachdem Rönnow am Donnerstag noch pausieren musste, war er am Freitag bereits wieder auf dem Trainingsplatz.
„Wenn er morgen voll trainieren kann und ein positives Zeichen gibt, wird er nicht nur mitfahren, sondern auch spielen“, kündigte Baumgart am Freitag an. Sollte es bei Frederik Rönnow doch nicht reichen, würde der Ersatztorwart Matheo Raab gegen Freiburg im Tor stehen. Der 27-Jährige würde dann zu seinem zweiten Saisoneinsatz kommen, nachdem er bisher lediglich im DFB-Pokal-Erstrunden-Match gegen Gütersloh (5:0) für den verletzten Rönnow eingewechselt wurde.