Galatasaray Istanbul scheitert im Türkischen Pokal gegen Genclerbirligi
Leroy Sané erlebt mit Galatasaray Istanbul ein enttäuschendes Pokal-Aus. Der ehemalige Bayern-Star zeigte dabei erneut eine schwache Leistung.
Istanbul – Die Saison läuft für Galatasaray Istanbul bislang sehr erfolgreich. Das türkische Top-Team um Leroy Sané steht an der Spitze der Liga und hat das Achtelfinale der Champions League erreicht. Dennoch musste die Mannschaft von Trainer Okan Buruk einen herben Rückschlag hinnehmen, da der Traum vom Double abrupt beendet wurde.
Im Viertelfinale des türkischen Pokals schied Galatasaray überraschend aus. Im Heimspiel gegen Genclerbirligi verloren die amtierenden Meister mit 0:2. Besonders bitter ist, dass der Gegner in der Liga nur auf dem 15. Platz steht und bei noch vier ausstehenden Partien um den Klassenerhalt kämpft. Aktuell ist er lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses nicht auf einem Abstiegsplatz.
Die Star-Truppe präsentierte in den 90 Minuten ihr Können, doch die starke Offensive um Sané, Mauro Icardi und Victor Osimhen versäumte es, die Feldüberlegenheit in Tore umzuwandeln. Dies rächte sich nach der Halbzeit, als Firatcan Üzüm (51.) und Adama Traoré (83.) die entscheidenden Treffer erzielten, die das Aus für die Istanbuler Mannschaft bedeuteten.
Diese Niederlage konnte auch Sané nicht abwenden, der seinem ehemaligen Team zur gewonnenen Meisterschaft gratuliert hatte. Bis zu seiner Auswechslung in der 69. Minute blieb der Flügelstürmer blass und konnte erneut nicht seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. So bleibt es dabei, dass er bislang ausschließlich in der Liga ins gegnerische Tor getroffen hat.
Der 30-jährige Rechtsaußen muss diesen Rückschlag jedoch schnell mit seiner Mannschaft verarbeiten, denn am Wochenende könnte die Vorentscheidung im Rennen um die Meisterschaft fallen. Galatasaray trifft im Stadtderby auf Fenerbahçe Istanbul – eines der brisantesten Derbys im Weltfußball. Sollten Sané und Co. diese Partie gewinnen, hätten sie sieben Punkte Vorsprung auf den aktuellen Tabellenzweiten. Damit wäre der Titel bei noch drei ausstehenden Partien so gut wie sicher.