Gescheiterter Transfer von SGE-Verteidiger Aurele Amenda nach Italien

Gescheiterter Transfer von SGE-Verteidiger Aurele Amenda nach Italien

Der Wechsel des Eintracht Frankfurt-Verteidigers Aurele Amenda zu FC Turin schien bereits in trockenen Tüchern zu sein. Doch kurz vor dem Abschluss des Transfers sind unerwartete Hindernisse aufgetreten.

Nach Medienberichten waren Eintracht Frankfurt und der italienische Erstligist FC Turin kurz vor einer Einigung über die Ablöse von 9 Millionen Euro zuzüglich 2 Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen. Nun ist jedoch bekannt geworden, dass der Transfer gescheitert ist.

Wie Transfer-Experte Sacha Tavolieri berichtet, waren nicht sportliche oder medizinische Gründe für das Scheitern verantwortlich, sondern Differenzen im Umfeld des Spielers. Das Beraterteam von Amenda konnte sich demnach nicht auf eine endgültige Einigung mit dem FC Turin verständigen, was zu einem Stillstand in den Verhandlungen führte.

Für Eintracht Frankfurt stellt dies einen Rückschlag dar, da der Schweizer Innenverteidiger erst im vergangenen Sommer für 9,5 Millionen Euro von den Young Boys Bern an den Main gewechselt ist. Mit dem Transfer hätte die SGE die Möglichkeit gehabt, finanziell profitabel abzuschließen.

Trotz der hohen Ablöse kam Amenda in der Rückrunde der vergangenen Saison nur begrenzt zum Einsatz. In 13 Pflichtspielen sammelte er lediglich 201 Minuten Spielzeit und hatte wiederholt mit Verletzungen zu kämpfen. Unter Cheftrainer Dino Toppmöller ist er derzeit nicht als Stammspieler in der Innenverteidigung gesetzt, weshalb ein Wechsel auch sportlich Sinn gemacht hätte.

Amendas langfristiger Vertrag bei Eintracht Frankfurt läuft noch bis zum Sommer 2029. Laut Tavolieri wird der 20-Jährige nun über den Sommer hinaus in Frankfurt bleiben und sich im Kader neu behaupten müssen. Ob die SGE im laufenden Transferfenster Gespräche mit anderen interessierten Klubs aufnehmen wird, bleibt abzuwarten. Vor dem Interesse des FC Turin galt Amenda nicht als Abgangskandidat.

Der gescheiterte Transfer erinnert an die Situation von Aurelio Buta, einem weiteren Verteidiger von Eintracht Frankfurt, der ebenfalls kurz vor einem Wechsel zu Panathinaikos Athen stand. Auch dieser Deal platzte in letzter Minute.

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