Gespräche zwischen Italien und Pep Guardiola über Trainerposition

Gespräche zwischen Italien und Pep Guardiola über Trainerposition

Rom – Könnte Pep Guardiola tatsächlich erstmals eine Nationalmannschaft übernehmen? Der italienische Fußballverband FIGC hat Interesse an dem spanischen Startrainer bekundet. Nach Berichten über ein Treffen in Barcelona hat der Präsident des FIGC, Giovanni Malagò, nun öffentlich bestätigt, dass Gespräche mit dem ehemaligen Coach von Manchester City stattfinden.

Allerdings dämpft Malagò die Erwartungen: Ein Vertragsabschluss wäre für den italienischen Verband eine erhebliche finanzielle Herausforderung. In Italien sorgt diese Nachricht für Aufregung. In einem Interview mit "Cronache di Spogliatoio" räumte Malagò ein, dass man in Verhandlungen mit Guardiola steht. „Wir sprechen mit Pep Guardiola“, zitiert das Portal den Verbandsboss.

Der 55-jährige Katalane ist nach seinem Abschied von Manchester City derzeit vereinslos und somit sofort verfügbar. Gleichzeitig betonte Malagò jedoch, dass die Verpflichtung des Champions-League-Siegers äußerst schwierig umzusetzen sei. „Die finanziellen und budgetären Aspekte dürfen nicht aus den Augen verloren werden“, so der Präsident.

Für einen Trainer von Guardiolas Format müsste der italienische Verband finanziell an seine Grenzen gehen. Eine solche Ausnahme bedarf triftiger Gründe – ein Deal sei jedoch nicht unmöglich. Ob der sensationelle Transfer letztendlich zustande kommt, bleibt abzuwarten. Malagò erklärte, dass der Verband auch mit anderen namhaften Trainern im Gespräch sei.

Neben Guardiola werden unter den Kandidaten für die Squadra Azzurra auch der ehemalige Nationaltrainer Roberto Mancini sowie Italiens Weltmeister von 2006, Andrea Pirlo, gehandelt. Sollte diese Sensation tatsächlich gelingen, wäre es für Guardiola eine Premiere: Noch nie hat der Taktik-Guru in seiner beeindruckenden Karriere als Cheftrainer eine Nationalmannschaft geleitet.

Nach seinen Stationen beim FC Barcelona, Bayern München und Manchester City würde er bei den Italienern ein völlig neues Kapitel aufschlagen. Nun hängt es von der Finanzierung und Guardiolas Entscheidung ab, ob aus diesem vielversprechenden Flirt eine historische Zusammenarbeit wird. Vielleicht gelingt es Guardiola dann, die italienische Nationalmannschaft zur nächsten Weltmeisterschaft zu qualifizieren… (mah)

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