Giorgi Gocholeishvili fällt verletzungsbedingt aus

Giorgi Gocholeishvili fällt verletzungsbedingt aus

Giorgi Gocholeishvili hat sich beim Hamburger SV als Stammspieler etabliert, wird jedoch im Auswärtsspiel gegen RB Leipzig aufgrund einer Verletzung nicht zur Verfügung stehen.

Hamburg – Gocholeishvili hat sich als wichtige Stütze des HSV bewiesen. Leider wird er im kommenden Spiel gegen RB Leipzig verletzungsbedingt ausfallen. Merlin Polzin, der Trainer des HSV, erklärte auf der Pressekonferenz: „Giorgi hat im Torschusswettbewerb auf höchstem Niveau geglänzt, jedoch ist er dabei am Pfosten hängen geblieben und musste sich in die Obhut unserer Ärzte begeben.“ Trotz seiner Verletzung äußerte Polzin die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr, doch am Freitag wurde der Ausfall des rechten Schienenspielers bestätigt. Gocholeishvili verließ den Trainingsplatz mit einem Turban um den Kopf.

In Anbetracht dieser Situation muss das Trainerteam umstellen. William Mickelbrencis gilt als erste Alternative. Er hatte bereits beim Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München, wo Gocholeishvili aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre nicht spielen konnte, ausgeholfen. Trotz der 0:5-Niederlage zeigte der gelernte Außenverteidiger eine ordentliche Leistung, fiel jedoch in der letzten Zweitliga-Saison durch defensivschwächen auf.

Der HSV verpflichtete Gocholeishvili, da er sowohl defensiv stabil als auch offensiv aktiv ist. Die Breite des Kaders bietet zudem weitere Optionen, darunter den flexibel einsetzbaren Nicolás Capaldo. Beim 4:0-Sieg über Mainz spielte der Argentinier, ursprünglich als zentraler Mittelfeldspieler verpflichtet, in der Innenverteidigung. Bei seinem vorherigen Verein, RB Salzburg, hatte er auch auf der rechten Abwehrseite gespielt.

Polzin könnte entscheiden, seinen Vizekapitän nach außen zu versetzen, müsste jedoch die zuletzt stabile Dreierkette erneut anpassen. In diesem Fall könnte Jordan Torunarigha eine neue Chance erhalten. Die offensivste Option als Ersatz für Gocholeishvili ist zweifellos Fabio Baldé, der in dieser Woche sein erstes Tor für die portugiesische U21-Nationalmannschaft erzielte. Obwohl er sich in der vordersten Offensivreihe am wohlsten fühlt, hat Baldé bereits mehrfach die Rolle des rechten Schienenspielers übernommen. Wer letztendlich die Wahl von Polzin treffen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist klar: Er hat die Qual der Wahl.

Foto: IMAGO (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit nurdieraute.de/)

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