Giovanni Reyna könnte gegen Werder Bremen debütieren
Giovanni Reyna steht vor seinem Debüt für Borussia Mönchengladbach im Spiel gegen Werder Bremen. Die Frage, ob der offensive Mittelfeldspieler direkt in der Startelf stehen wird, bleibt offen.
Die Länderspielpause hat Reyna gut getan. Der Neuzugang feierte seine Premiere für Borussia Mönchengladbach im Testspiel gegen Schalke 04 und hat im Training weitere Fortschritte in Richtung Bundesliga-Einsätze gemacht. Ein Einsatz beim 0:1 gegen den VfB Stuttgart am 30. August war jedoch noch zu früh.
Reyna erhöht den Konkurrenzkampf in der Offensive. Insbesondere Kevin Stöger ist gefordert, aber Reyna könnte auch als Alternative auf dem linken Flügel für den unermüdlichen Robin Hack ins Spiel kommen. Gerardo Seoane, der Cheftrainer, äußerte sich auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag jedoch nicht konkret zu den Personalfragen.
Ob Reyna von Beginn an spielt oder als Joker eingewechselt wird, ist ungewiss, wobei ein Einsatz in der zweiten Halbzeit als realistisch erscheint. Seoane wird am Sonntag weitere Entscheidungen treffen müssen. Fragen zur Aufstellung betreffen unter anderem Yannik Engelhardt, der möglicherweise auf der Bank sitzt, sowie die Stürmerposition zwischen Haris Tabaković und Shuto Machino. Auch die Fitness von Joe Scally und Franck Honorat bleibt unklar.
Scally wurde im Spiel gegen Schalke vorzeitig ausgewechselt, trainierte jedoch unter der Woche normal. Honorat fehlte beim öffentlichen Training am Mittwoch, sodass seine Einsatzfähigkeit ebenfalls fraglich bleibt. Seoane äußerte sich positiv über die Fitness der Spieler: „Es ist erfreulich, dass viele Spieler in guter Form zur Verfügung stehen. Wir versuchen, die Startaufstellung und mögliche Wechsel strategisch zu planen.“
Gegen Bremen erwartet Gladbach ein Team, das „eine sehr gute spielerische Linie gezeigt“ hat und kurz vor dem Transferende einige Veränderungen vorgenommen hat, die sich auf die Startelf und die Spielweise auswirken könnten. „Die Mannschaft will aktiv und mutig spielen und hat einige qualitativ hochwertige Spieler“, sagte Seoane.
Wenn Gladbach plant, die Bremer mit langen Bällen zu überlisten, könnte Tabaković die wahrscheinlichere Wahl im Sturm sein. Sollte das Team ähnliche Räume wie gegen Stuttgart nutzen wollen, könnte Machino beginnen. „In Stuttgart fehlte Haris kurzfristig, was dazu führte, dass wir weniger hohe Flanken geschlagen haben und mehr mit Steckpässen und Überzahlsituationen im engen Raum gearbeitet haben“, so Seoane.
Die mögliche Aufstellung könnte folgendermaßen aussehen: Nicolas – Scally, Diks, Elvedi, Ullrich – Sander – Reitz, Stöger (Reyna) – Honorat, Tabaković (Machino), Hack.
Unklar bleibt, ob Seoane beim 4-3-3 aus dem letzten Spiel bleibt oder auf ein 4-2-3-1 umschaltet. Das Duell zwischen Stöger und Reyna scheint auf dem Papier offen, jedoch könnte Stöger den Vorzug in der Anfangsformation erhalten.
Machino war in der Zwischenzeit mit der japanischen Nationalmannschaft unterwegs, hatte jedoch nur zwei Kurzeinsätze. Die Frage, welcher Stürmer für die Fohlen auflaufen wird, bleibt weiterhin unbeantwortet.