Giulia Gwinn: Verletzung während WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich

Giulia Gwinn: Verletzung während WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich

Giulia Gwinn verletzte sich in der ersten Halbzeit des Spiels gegen Österreich. Der FC Bayern hat nun Details zu ihrer Verletzung bekannt gegeben.

Nürnberg – Update vom 15. April, 16:33 Uhr: Schlechte Nachrichten für den FC Bayern. Der Verein gab am Nachmittag bekannt, dass sich Giulia Gwinn die Schulter ausgekugelt hat, wie Untersuchungen in München ergeben haben. Nach Rücksprache mit den Ärzten wird zunächst eine konservative Behandlung empfohlen. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob die Therapie erfolgreich ist. Ob die Verteidigerin für das nächste Spiel zur Verfügung steht, ließ der Klub offen.

Update vom 15. April, 12:15 Uhr: Der DFB hat bekannt gegeben, dass Kapitänin Giulia Gwinn heute Morgen vorzeitig von der deutschen Frauen-Nationalmannschaft abgereist ist. Weitere Untersuchungen an ihrer Schulter werden in München durchgeführt.

Erstmeldung vom 14. April: Das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballerinnen begann vielversprechend, doch bereits in der ersten Halbzeit herrschte im Nürnberger Stadion große Stille. Nachdem die Österreicherin Melanie Brunnthaler in die DFB-Kapitänin Giulia Gwinn rutschte (27. Minute), fiel diese hart auf den Rasen im Max-Morlock-Stadion.

Bei der Landung auf dem Boden zog sich Gwinn eine Verletzung an der linken Schulter zu. Nach längerer Behandlungszeit konnte sie mit einem Eisbeutel auf der Schulter den Platz verlassen. Mit aufmunterndem Applaus wurde sie an die Seitenlinie begleitet, wo sie zunächst wieder auf das Feld zurückkehrte – jedoch nur für kurze Zeit.

Obwohl Gwinn den Eindruck machte, weitermachen zu wollen, entschied sich Trainer Christian Wück, kein Risiko einzugehen. Die Leverkusenerin Carlotta Wamser wurde zum Einwechseln bereit gemacht. Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde Wamser für die Rechtsverteidigerin des FC Bayern München eingewechselt.

Die Herausnahme von Gwinn stellte sich somit eher als Vorsichtsmaßnahme heraus als als Reaktion auf eine ernsthafte Verletzung. Dies sind gute Nachrichten für die deutsche Nationalmannschaft und den FC Bayern. Es bleibt zu hoffen, dass bei den weiteren Untersuchungen keine schwerwiegenderen Verletzungen festgestellt werden. Die DFB-Elf tritt bereits am Samstag (18. April) im Rückspiel gegen Österreich an.

Mit einer Leistung wie in der ersten Halbzeit in Nürnberg sollte einem Sieg im vierten Gruppenspiel der WM-Qualifikation nichts im Wege stehen. Einzig die mangelhafte Chancenverwertung verhinderte eine höhere Führung als das 1:0 zur Pause. In der 17. Minute erzielte die Frankfurterin Nicole Anyomi auf Vorlage von Janina Minge die Führung.

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