Hamburger SV und die Zukunft von Luka Vuskovic

Hamburger SV und die Zukunft von Luka Vuskovic

Kann der Hamburger SV das Mega-Talent und die Leihgabe von Tottenham, Luka Vuskovic, über den Sommer hinaus halten? Diese Frage beantwortete Berater Pini Zahavi.

Hamburg – Am Samstag zeigte HSV-Abwehrchef Luka Vuskovic beim 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg erneut eine herausragende Leistung. Der 19-Jährige holte nicht nur zwei Elfmeter heraus, sondern verwandelte auch seinen ersten Elfmeter selbst. Damit ist die Leihgabe von Tottenham Hotspur, die zudem 95 Prozent ihrer Zweikämpfe gewann, der fünftjüngste Elfmeter-Torschütze in der Geschichte der Bundesliga, nur hinter Größen wie Andreas Möller, Lukas Podolski, Manfred Kaltz und Paul Wanner. Allerdings werden die Fans des Hamburger SV den jungen Kroaten, der bereits fünf Saisontore erzielt hat, mit hoher Wahrscheinlichkeit nur noch neunmal im Trikot der Rothosen sehen. Im Sommer wird der Innenverteidiger voraussichtlich ein neues Kapitel aufschlagen. Oder etwa doch nicht?

Fakt ist: Luka Vuskovic ist bis zum 30. Juni von dem Premier-League-Club Tottenham ausgeliehen. Der Hamburger SV hat keine Kaufoption für den Spieler, dessen Marktwert laut dem Branchenportal „transfermarkt.de“ mittlerweile auf 40 Millionen Euro geschätzt wird. Der kroatische A-Nationalspieler (zwei Länderspiele) hat eine so bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, dass internationale Spitzenclubs wie der FC Barcelona und der FC Bayern bereits Interesse an Vuskovic gezeigt haben. Obwohl die Verantwortlichen des HSV die Hoffnung auf einen Verbleib von Vuskovic noch nicht gänzlich aufgegeben haben, glauben sie inzwischen kaum noch daran, selbst wenn Tottenham als derzeit Tabellen-16. der Premier League möglicherweise in die zweitklassige Championship absteigen sollte.

Ob das Toptalent im Falle des Klassenerhalts bei den Spurs bleibt oder zu einem Top-Club wechseln möchte, bleibt ungewiss. Eine kleine Hoffnung für den HSV könnte sein, dass Luka Vuskovic gerne noch einmal mit seinem Bruder Mario (24) zusammenspielen würde. Der HSV-Profi hat mehrfach betont, dass er sich eine gemeinsame Zeit in der Bundesliga wünscht, trotz der laufenden Sperre von Mario bis November 2026 aufgrund von Epo-Doping. „Die Hoffnung bleibt“, sagte Trainer Merlin Polzin zuletzt über einen möglichen Verbleib von Vuskovic. „Wenn er die Fantasie hat, dass er mit seinem Bruder Mario noch einmal zusammenspielen möchte, dann kann er sehr gerne dafür Werbung machen.“ Die Entwicklung von Vuskovic, der im Sommer mit Kroatien an der WM teilnehmen wird, scheint jedoch schlichtweg zu rasant zu sein. Eine Entscheidung über seine Zukunft wird wohl erst nach der Fußball-Weltmeisterschaft fallen. Das hat auch Vuskovics Star-Berater Pini Zahavi zuletzt angedeutet, der bei „365scores“ sagte: „Ich kann aktuell nichts kommentieren, weil er noch Vertrag in Hamburg hat und sein Fokus darauf liegt. Nach Ablauf seiner Leihfrist und seiner offiziellen Rückkehr zu Tottenham kann ich Neuigkeiten bekanntgeben.“

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