Hochrisikobegegnung zwischen Borussia Dortmund und Mönchengladbach
Zum Jahresende erwartet Borussia Dortmund ein spannendes Duell gegen Borussia Mönchengladbach, das nicht nur auf dem Fußballplatz von Bedeutung ist.
Das Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach hat sich zu einer der brisantesten Begegnungen der laufenden Saison entwickelt. Laut Berichten der Ruhr Nachrichten stufen die Sicherheitsbehörden die Partie als Hochrisikobegegnung ein. Die Brisanz der Situation wird durch die erwartete Anreise internationaler Ultra-Gruppierungen auf beiden Seiten verstärkt.
Die Dortmunder Ultras rechnen mit Unterstützung von befreundeten Gruppen aus Essen, Bröndby Kopenhagen und Köln. Auf der anderen Seite können die Fans von Borussia Mönchengladbach mit Verstärkung von BVB-Erzfeind Schalke 04, sowie Anhängern aus Berlin, dem belgischen Genk und sogar aus dem rumänischen Timișoara rechnen. Joshua Pollmeier, Sprecher der Polizei Dortmund, erklärte gegenüber den Ruhr Nachrichten: „Wir kennen die Hintergründe zu den Freundschaften und Feindschaften.“
Die Behörden bereiten sich darauf vor, dass „nicht nur Fangruppierungen kommen, die sich wohlgesonnen sind“. Diese Situation verschärft die ohnehin angespannte Lage, da einige dieser Fanggruppen rivalisieren. Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird ein umfangreiches Polizeiaufgebot im Einsatz sein. Trotz der angespannten Situation plant die Polizei keine umfangreichen Einschränkungen bei der Anreise, wie sie in der Vergangenheit bei Revierderbys üblich waren.
Auf die Situation hat Borussia Dortmund reagiert und die Sicherheitsvorkehrungen im Signal Iduna Park verstärkt. Laut den Ruhr Nachrichten wird die Anzahl der Ordner für das Spiel erhöht. Zudem wurde eine Pufferzone auf der Nordtribüne eingerichtet, um Heim- und Gästefans zu trennen. Der Verein hat bewusst nicht alle verfügbaren Plätze verkauft, um eine Trennplane zwischen den Fanblöcken spannen zu können.
Das Spiel fällt zudem mit dem 116. Geburtstag von Borussia Dortmund zusammen, was die emotionale Bedeutung für die BVB-Fans zusätzlich steigert. Laut Berichten aus Mönchengladbach sollen die Ultras dazu aufgerufen haben, in schwarzer Kleidung anzureisen. Dies könnte auf geplante Pyrotechnik im Stadion hindeuten, da die dunkle Kleidung die Identifizierung einzelner Personen erschwert.
Die Polizei Dortmund appelliert dringend an alle Stadionbesucher, frühzeitig anzureisen und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, potenzielle Konfrontationen zu minimieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.