HSV bereitet sich auf DFB-Pokalduell gegen Heidenheim vor

HSV bereitet sich auf DFB-Pokalduell gegen Heidenheim vor

Nur drei Tage nach der Niederlage gegen Wolfsburg steht für den Hamburger SV bereits das DFB-Pokalspiel in Heidenheim an. Trotz der kurzen Zeit zwischen den Spielen sind keine größeren Veränderungen in der Startelf zu erwarten.

Nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg wartet auf die Hanseaten am Dienstagabend (18:30 Uhr, Sky) die nächste Herausforderung: Der Aufsteiger trifft im DFB-Pokal auf den Ligakonkurrenten FC Heidenheim. Dies stellt eine der seltenen englischen Wochen in der jüngeren Vereinsgeschichte dar.

Trotz des engen Spielplans plant Trainer Merlin Polzin, den Rhythmus der zuletzt stabilen Leistungen beizubehalten und auf umfassende Anpassungen zu verzichten. Es sind jedoch punktuelle Veränderungen denkbar. Laut einem Bericht der Bild gilt der Ersatzkeeper Daniel Peretz, der vom FC Bayern ausgeliehen ist und bislang noch keine Pflichtspielminute absolviert hat, als möglicher Kandidat für einen Einsatz. Polzin hatte ihn erst in der vergangenen Woche als „absoluten Leader“ im Training gelobt. Es ist also gut möglich, dass der Israeli für den bisherigen Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes ins Tor rückt.

Auch auf der rechten Abwehrseite könnte es zu einer Rotation kommen. Giorgi Gocholeishvili, der nach einem Nasenbruch an seinem Comeback arbeitet und derzeit mit einer Maske trainiert, war für den Einsatz gegen Wolfsburg noch nicht bereit. Um kein Risiko einzugehen, könnte William Mikelbrencis ein weiteres Mal beginnen, während Gocholeishvili möglicherweise am Sonntag in Köln zurückkehrt.

Im offensiven Mittelfeld hat Fabio Vieira gute Chancen, wieder in die Startelf zu rücken. Der Portugiese könnte erstmals gemeinsam mit Albert Sambi Lokonga spielen. Kapitän Yussuf Poulsen wird hingegen weiterhin nicht für die Anfangsformation in Betracht gezogen: Nach seinem Kurzeinsatz am Samstag dürfte der Sommer-Neuzugang erneut von der Bank kommen.

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