Ismael Saibari vor Wechsel zum FC Bayern München
Die Zukunft von Marokkos WM-Star Ismael Saibari scheint sich in Richtung München zu entwickeln. Der FC Bayern und Kaderplaner Max Eberl stehen offenbar vor einem erfolgreichen Transfer.
In München wird Ismael Saibari, der derzeit für Marokko bei der WM 2026 spielt, bereits in Zukunftsplanungen eingebunden. Der 25-jährige Offensivspieler von PSV Eindhoven wird voraussichtlich in diesem Sommer zum deutschen Rekordmeister wechseln, und das offenbar unter besseren finanziellen Bedingungen als ursprünglich angenommen.
In den letzten Wochen wurden Ablösesummen von etwa 50 Millionen Euro als Fixbetrag diskutiert, die durch Bonuszahlungen auf bis zu 55 Millionen Euro steigen könnten. Manche Berichte spekulierten sogar über eine Ablösesumme von rund 60 Millionen Euro. Neueste Informationen deuten jedoch darauf hin, dass Max Eberl erfolgreich verhandelt hat und die Grundablöse auf unter 50 Millionen Euro drücken konnte, wie Sky berichtet.
Selbst wenn alle vereinbarten Boni fällig werden, soll das Gesamtpaket laut dem Bericht die 52-Millionen-Euro-Grenze nicht überschreiten. Diese Einsparung könnte für die Münchner in Zeiten hoher Gehaltszahlungen von erheblichem Gewicht sein. Bayern hatte sein Interesse an Saibari frühzeitig bei PSV hinterlegt, und Berichten zufolge wurde bereits vor dem ersten WM-Spiel Marokkos eine grundsätzliche Einigung erzielt.
Saibari selbst hat momentan jedoch andere Prioritäten. Bei der WM hat er sich als treffsicherer Offensivspieler für Marokko etabliert – er traf bereits nach 70 Sekunden gegen Schottland und erzielte auch ein Tor gegen Brasilien. Den Medizincheck für seinen zukünftigen Arbeitgeber soll er bereits in der vergangenen Woche absolviert haben, in Anwesenheit des Bayern-Mannschaftsarztes Dr. Jochen Hahne, der die deutsche Nationalmannschaft in den USA begleitet.
In München wird Saibari, dessen Vertrag in Eindhoven bis 2029 läuft, voraussichtlich einen Vertrag bis 2031 unterzeichnen. Die offizielle Bekanntgabe des Transfers könnte sich jedoch bis in den Juli hinziehen. Dieser Deal hat auch eine große Bedeutung für Eberl, dessen Vertragssituation beim FC Bayern weiterhin unklar ist. Die Zweifel im Aufsichtsrat scheinen größer zu sein, als nach außen kommuniziert.
Vor wenigen Wochen sorgte die Aussage von Uli Hoeneß im Spiegel-Interview, wonach die Chancen auf eine Vertragsverlängerung Eberls bei „60 zu 40“ stehen, für Aufsehen. Es ist klar, dass der 52-Jährige in diesem Transfer-Sommer liefern muss und dabei genauestens von den Bayern-Verantwortlichen beobachtet wird. Mit dem Saibari-Deal könnte Eberl jedoch bereits erste Pluspunkte sammeln.