Jamal Musiala und die WM 2026: Didi Hamanns Kritik
Steht die Weltmeisterschaft im Sommer ohne den Bayern-Star Jamal Musiala bevor? Die öffentliche Kritik von Didi Hamann sorgt für Aufsehen.
München – In etwa zwei Monaten beginnt in Mexiko, Kanada und den USA die Weltmeisterschaft 2026. Deutschland strebt an, um den Titel zu kämpfen, auch wenn Thomas Müller zuletzt wenig optimistisch wirkte. Die Nominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann steht noch aus. Didi Hamann äußerte sich jedoch besorgt, dass Jamal Musiala, der Superstar des FC Bayern, nicht auf der Liste der Auserwählten stehen könnte.
In einem Interview mit Sky kritisierte der 52-Jährige die Leistungen von Musiala scharf. Er äußerte sich zur WM-Teilnahme: „Wie soll das gehen? Immer, wenn er reinkam, hatte er große Probleme. Seit seiner Rückkehr hat er der Mannschaft selten bis gar nicht geholfen.“
Der 23-Jährige kehrte im Januar nach einem schweren Wadenbeinbruch auf das Spielfeld zurück, wurde jedoch immer wieder von kleineren Verletzungen zurückgeworfen. Hamann fordert: „Er muss schauen, dass er seine Form findet. Es müsste alles perfekt laufen, und das steht in den Sternen.“ Auch Stefan Effenberg äußerte bereits Bedenken hinsichtlich einer WM-Teilnahme.
Hamann formulierte sogar einen Satz, der vor einigen Monaten noch undenkbar schien: „Die WM ist kein Thema.“ Ist es tatsächlich denkbar, dass die WM ohne Musiala stattfindet? Der gebürtige Stuttgarter hat bislang 40 Länderspiele absolviert und dabei acht Tore erzielt. Bei der WM 2022 unter Hansi Flick war er dabei, konnte jedoch das peinliche Vorrunden-Aus nicht verhindern.
Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, betonte zuletzt: „Da ist viel Körperlichkeit dabei, aber auch Seele und Psyche spielen eine Rolle. Es handelt sich nicht um eine Verletzung, die mal eben so rehabilitiert wird.“ Musiala dürfte sich bewusst sein, dass die Kader-Nominierung bald bevorsteht. Einen Sommerurlaub möchte er 2026 sicherlich nicht buchen. In den kommenden Wochen geht es daher nicht nur um das Triple mit dem FC Bayern.