Julian Brandts Zukunft bei Borussia Dortmund
Julian Brandt könnte Borussia Dortmund bald verlassen, da sein Vertrag mit dem DFB-Spieler nach dieser Saison endet. Eine erste Entscheidung über seine Zukunft steht nun fest.
Dortmund – Ein halbes Jahr vor Vertragsende möchte der Bundesligist das Arbeitspapier mit dem 29-Jährigen verlängern. Allerdings gibt es Interesse aus der Premier League, insbesondere Aston Villa, die sich intensiv mit einem Transfer des ehemaligen Leverkuseners beschäftigen sollen. Trainer Unai Emery gilt als großer Fan des deutschen Mittelfeldspielers. Sollte es nicht zu einer Vertragsverlängerung in Dortmund kommen, könnte der BVB nur noch in der Wintertransferphase eine Ablöse für den Spielmacher erzielen.
Ein vorzeitiger Abschied mitten in der Saison ist für Brandt, nach Informationen der Bild, jedoch kein Thema. Der Rechtsfuß möchte die Saison definitiv in Dortmund beenden und ist grundsätzlich auch einer Vertragsverlängerung nicht abgeneigt. Bisher soll es keine Gespräche mit anderen Vereinen gegeben haben.
Eine zeitnahe Entscheidung ist wohl nicht zu erwarten, da Brandt zunächst abwarten möchte, wie sich seine Rolle in der Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte entwickelt. Fest steht jedoch, dass die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben, unter Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl, den erfahrenen Mittelfeldspieler langfristig an den Klub binden wollen.
Obwohl Brandt unter Trainer Niko Kovac kein Stammspieler ist und in der Saison 2025/2026 erst dreimal in der Startelf stand, spielt er regelmäßig eine wichtige Rolle als Joker. Nach seinen Einwechslungen bringt der 48-malige DFB-Nationalspieler stets frischen Wind und Kreativität in die Partie, Qualitäten, die Kovac zu schätzen weiß.
Der gebürtige Bremer absolviert bereits seine siebte Saison beim BVB, den Brandt 2019 für 25 Millionen Euro von Bayer 04 Leverkusen loseiste. Ausgebildet wurde der einstige Gewinner der Fritz-Walter-Medaille in Gold beim VfL Wolfsburg, bevor er sich im Januar 2014 der Werkself anschloss.
Kurz nach seinem 20. Geburtstag debütierte er 2016 für die deutsche Nationalmannschaft und nahm mit dem DFB-Team an den WM-Endrunden 2018 und 2022 teil. Im Rennen um die Kaderplätze für die anstehende Weltmeisterschaft gilt der 29-Jährige jedoch als Außenseiter.